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Umzug mit Kind nach Indien


27.03.2015 16:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen Sohn und er hat ein Umgangsrecht mit seinem Vater und zwar alle zwei Wochen.

Nun möchte ich gerne nach Indien auswandern und zwar mit Kind und dort heiraten. Den Mann kenn ich seit nunmehr 8 Jahren.

Was würde geschehen, wenn ich mit meinem Sohn (3) einfach nach Indien fliege ohne den Kindsvater und das Jugendamt davon zu unterrichten?

Ich habe zwar das alleinige Sorgerecht, aber befürchte, dass sich der Kindsvater quer stellen wird und das gemeinsame Sorgerecht einklagen wird.

Habe ich mit Strafen zu rechnen?

Kann ich dadurch das alleinige Sorgerecht verlieren?

Mit freundlichen Grüßen,

Mehak

Einsatz editiert am 27.03.2015 16:09:48

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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Wenn Sie das alleinige Sorgerecht haben, dürfen Sie allein über den Aufenthalt des Kindes entscheiden. Damit ist es strafrechtlich nicht zu beanstanden, wenn Sie mit dem Kind umziehen, auch wenn dies durch die Entfernung die Ausübung des Umgangsrecht erschwert.

Strafrechtliche Konsequenzen sind folglich nicht zu befürchten.

Allerdings hat der Vater ein Umgangsrecht, das durch den Umzug beeinträchtigt wird. Sie sollten daher vor Ihrem Umzug mit dem Vater absprechen, wie, wo und wie häufig künftig der Umgang stattfinden kann und wie die entstehenden Kosten geteilt werden. Wenn ein Elternteil dem anderen den Umgang einfach verweigert, nehmen - in Ausnahmefällen - die Gerichte gelegentlich eine fehlende Erziehungseignung an. Dies kann zur Folge haben, das dem Elternteil das Sorgerecht entzogen wird.

Selbst wenn der Vater ein gemeinsames Sorgerecht durchsetzen würde, könnten Sie das Aufenthaltsbestimmungsrecht für sich beantragen. Wenn das Kind bisher bei Ihnen gelebt hat und Sie die Hauptbezugsperson sind, spricht einiges dafür, dass selbst in diesem Fall ein Umzug mit dem Kind möglich wäre.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.




Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


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