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Umzug des Kindes ohne Einverständniserklärung


20.11.2006 10:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo,

kurz der Hintergrund:

-gemeinsames Sorgerecht mit ABR liegt vor seit 2005. Vorher hatte die KM alleiniges Sorgerecht
- Kind ist gerade 16 und hat einen Ausbildungsplatz im früheren Wohnort (Kind wohnte seit sommer 2005 dort) des KV (70 km von der KM)ab Sommer 2007
- KV ist vor 3 Wo mit Kind erneut umgezogen (170km von der KM) ohne Einverständnis (Info erfolgte übers Kind: "ich muß heute nicht nach XXX, sondern nach XXX mit dem Zug")
- KV ist Hartz IV Empfänger und lebt seit ca. 2 Monaten getrennt von seiner 2ten Frau.
- Kind will dort eigentlich nicht bleiben, will seinen Vater aber nicht alleine lassen.
-Der KV möchte jetzt meine Einverständniserklärung haben, die ich natürlich nicht geben werde.

Meine Frage:

Welche Möglichkeiten habe ich als KM, hier einzuschreiten? Was kann ich bewirken durch Unterlassung der Erklärung? Wie kann ich meinem Sohn helfen?
Ich sehe die Zukunft meines Sohnes bzgl. Ausbildung und schulische Weiterbildung nach erneutem Wechsel stark gefährdet.






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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Ein Umzug der Kinder, für die das gemeinsame Sorgerecht besteht, bedarf in der Regel der Zustimmung des anderen sorgeberechtigten Elternteils. Dies trifft auf alle Fälle zu, in denen der Umzug zu erheblichen Veränderungen im Leben des Kindes führt und daher unter die gemeinsame elterliche Sorge fällt. Vom ABR ist dieser dann nicht gedeckt.

Sie sollten daher umgehend einen Kollegen vor Ort aufsuchen, der die Situation genauer hinterfragen kann und ggf. Die notwendigen gerichtlichen Anträge stellt.

Es besteht die Möglichkeit, gegen den Umzug juristisch vorzugehen. Allerdings wird meist ein Umzug, der von Statten gegangen ist, gerichtlich nicht wieder rückgängig gemacht. Das Gericht wird dabei den Willen und Kindes und dessen Wohl zu berücksichtigen haben. Hier wird der Hauptansatzpunkt liegen - inhaltlich kann dieser hier jedoch nicht hinreichend bewertet werden.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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