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Umzug bei gemeinsamen Sorgerecht (alleinerziehender Vater)

| 21.03.2010 23:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren Anwälte,


meine Frau und ich haben uns im vergangenen Jahr getrennt. Die Initiative hierzu ging von ihr aus. Aufgrund diverser seelischer Probleme (sie befindet sich schon länger in psychologischer Behandlung) sah und sieht sie sich nicht in der Lage, sich um unseren Sohn (7 Jahre alt) zu kümmern, so dass unser gemeinsamer Sohn nun bei mir wohnt. Auch in den Jahren zuvor habe ich mich mehr um den Sohn gekümmert (kochen, zur Schule bringen, abholen, Unternehmungen, etc)

Nun habe ich vor einiger Zeit eine neue Frau (und ihre kleine Tochter) kennengelernt, mit der ich mir gern ein neues und gemeinsames Leben aufbauen möchte. Meine (Noch)-Frau ist in die nächstgrößere Stadt gezogen (Köln), mein Sohn und ich wohnen in Lindlar. Mein Sohn und meine neue Freundin sowie deren Tochter verstehen sich prächtig.

Nun haben wir einen Mietvertrag 15 km entfernt in Overath (andere Gemeinde, jedoch zwischen Köln und Lindlar) unterschrieben und möchten dort zum 1.6.10 zusammenziehen. Heute eröffneten wir dies meiner Frau, die nun alles daran setzen möchte, diesen Schritt zu verhindern. Der Sohn besucht in Lindlar die Schule, dies soll auch nach dem Umzug so bleiben, da ich auch nach dem Umzug noch in Lindlar arbeiten werde.

Frage ist nun:

Kann meine Frau aufgrund des gemeinsamen Sorgerechts und des gemeinsamen Aufenthaltsbestimmungsrecht einen Umzug über eine derart geringe Entfernung verhindern? Wenn es nötig sein sollte, eine Zustimmung des Familiengerichts einzuholen, wie wahrscheinlich ist es, dass dieses die Zustimmung verweigert? Und wie lange wird dieses dauern?

Vielen dank für Ihre Antwort!

21.03.2010 | 23:38

Antwort

von


(1376)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich haben derzeit (noch) Sie und Ihre Frau das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Zwischen Ihnen und Ihrer Frau ist stillschweigend geregelt, dass sich das Kind bei Ihnen aufhält.

Wenn Sie nun eine andere Wohnung in einem Nachbarort beziehen, kann dies dem Kindeswohl nicht abträglich sein, da Schulbesuch etc. wie bisher verbleibt.

Die Weigerungshaltung Ihrer Frau ist daher sachlich nicht gerechtfertigt und dient offensichtlich anderen Interessen als denen des Kindeswohles.

Sie sollten möglichst umgehend beim Familiengericht die Überrtagung des Aufenthaltsbetimmungsrechtes auf sich allein beantragen.

Das Gericht wird diesem Antrag bei der geschilderten Sachlage aller Wahrscheinlichkeit nach stattgeben. Die Dauer eines solchen Verfahrens kann nicht vorhergesagt werden; es besteht jedoch die Möglichkeit, eine einstweilige Anordung zu erwirken, wenn dies erforderlich sein sollte.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 22.03.2010 | 08:05

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Auch für die späte Zeit sehr kompetent und äußerst schnell! Nacht gerettet! Danke!

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ANTWORT VON

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