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Umwandlung von einem Handy

| 11.07.2009 17:17 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte ein Problem und weiss nicht, ob ich hier richtig bin.
Zwar gehts darum, dass ich ein Vertrag bei Vodafone hatte, den ich gekündigt habe. Die Kündigung wäre am 29.5.09 wirksam gewesen.

Mein Handy funktioniert nicht(ich hab schon 3 ein neues bekommen gehabt) und bei Vodafone hätte ich das Recht einer Umwandlung gehabt, d. h. mir ein Neues aussuchen können.

Ich hab die Kundenbetreuung angerufen u die meinten bis 28.5 hätte ich Zeit das Handy umzuwandeln.
Am 28.5.09 bin ich zu einem Vodafone Shop gegangen und die meinten es geht, aber in deren Computer haben die mich nicht gefunden, da war ich schon gekündigt worden. Somit hat der Shop an die Kundenbetreuung ein Fax am 28.5 geschickt, dass Sie das von deren Computer nicht machen können, weil sie mich als Kundin nicht finden.
Bei der Kundenbetreuung war ich schon am 28.5. eine Kundin.

Ich hab auch die KUndenbetreuung angerufen und meinte, dass das Fax losgeschickt wurde und die Dame meinte, die Umwandlung wäre schon gültig, weil es auf das Datum des Faxes ankommt.

Nach Wochen hab ich ein Schreiben von Vodafone bekommen, dass eine Umwandlung nicht gehen würde, weil mein Vertrag am 29.5.09 gekündigt sei. Aber wenn ich mein Handy zurückschicke, ich den Kaufpreis zurück erstattet bekomme( das wäre hier 60€ und das Handy ist mehr wert, es handelt sich um das Nokia N 95).
Das sehe ich nicht ein, weil ich rechtzeitig im Shop war und von meinem Recht ein Anspruch nehmen konnte.

Deswegen wende ich mich an Sie, ich hätte doch ein Recht gehabt, weil ich am 28.5 doch in dem Geschäft war.
Ich hab schon zig mal die Kundenbetreuung angerufen und reklamiert, aber die reden jedes mal von dem 29.5.09.
Ich war mit dem Schreiben von Vodafone sogar im Shop, der Arbeiter meinte, ich hätte am 28.5 ein Recht, aber er muss sich an die Kundenbetreuung halten.
Ich hoffe, dass Sie mir weiterhelfen könnten.

Im Voraus bedanke ich mich bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Guten Tag!

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich verstehe den Sachverhalt dahingehend, dass Sie am 28.05.09 Ihren Vertrag in einem Vodafone-Shop verlängert haben und dafür im Gegenzug ein preisreduziertes neues Handy erhalten haben.

Sollte dies zutreffend sein, kann ich keinen Grund erblicken, warum Sie dieses nun an Vodafone zurückgeben sollten. Ihnen wurde am 28.05.09 von dem Vertriebsmitarbeiter eine Verlängerung angeboten und Sie haben dem zugestimmt. Es ist also ein wirksamer Vertrag zustande gekommen. Hätte Vodafone erst überprüfen wollen, ob Sie für eine Verlängerung in Frage kommen, hätte dies der Mitarbeiter deutlich machen müssen und Ihnen das Handy nicht sofort aushändigen dürfen, sondern den Kauf des Telefons von der Zustimmung von Vodafone abhängig machen müssen.

Wenn Vodafone nun meint, dass eine Verlängerung doch nicht möglich war, ist dies letztlich das Problem von Vodafone. Unter Umständen kann Vodafone Ihnen zwar die Verlängerung des Vertrages verweigern, das Handy kann jedoch nach meiner Auffassung nicht zurückgefordert werden, da Sie einen wirksamen Kaufvertrag haben.

Sie sollten Vodafone schriftlich mitteilen, dass Sie beabsichtigen das Handy zu behalten und auf eine Einhaltung des Vertrages bestehen. Letztlich ist dies auch für Vodafone eine zufriedenstellende Lösung, da Sie für weitere 24 Monate an Vodafone gebunden sind.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

www.anwalt-naumburg.de

Rückfrage vom Fragesteller 11.07.2009 | 17:40

Hallo,
sie haben mich falsch verstanden. Ich habe den Vertrag schon 3 Monate davor gekündigt gehabt. Der Vertrag wäre ab den 29.5.09 wirksam gekündigt gewesen. Aber am 28.5.09 war mein Vertrag noch wirksam.

Ich hatte schon 3mal ein neues Handy von Vodafone bekommen, aber ich hatte immernoch Probleme mit dem Handy, deswegen wollte ich von meinem Recht der Umwandlung, also mir ein ganz Neues Handy aussuchen, Gebrauch machen.

Die Kundenbetreuung meinte bis 28.5 könnte ich von meinem Recht Gebrauch machen, aber nicht ab dem 29.5.09.

Somit war ich am 28.5 im Shop gewesen.

Ich hoffe, dass Sie mich jetzt besser verstanden haben und mir weiterhelfen können. Danke schön.

Mein Problem ist, dass Vodafone jetzt die ganze Zeit von dem 29.5 redet. Aber ich war ja rechtzeitig im GEschäft gewesen. Ich hab sogar das Fax bei mir, wo es steht dass ich am 28.5 in Shop gewesen war und der Fax wurde auch am 28.5 an die Kundenbetreuung geschickt. Somit ist das Fax ja auch am 28.5 wirksam eingegangen.

Aber in dem Schreiben von Vodafone steht, dass ich kein Recht auf eine Umwandlung habe, weil am 29.5.09 mein Vertrag gekündigt ist.

Die stellen das so dar, dass sie von meinem Fax ab dem 29.5 Kenntnis genommen haben.
Aber auf die tatsächliche Kenntnisnahme kommt es doch gar nicht an, sondern wie ein Schriftstück in deren Machtbereich gelangen konnte.
Und ein Fax kommt ja dann an, wenn es abgeschickt wird und es war so ca 15 oder 16Uhr und da kann man schon davon ausgehen, dass Sie davon Kenntnis hätten nehmen können.

Mein Vertrag hab ich nicht verlängert und mein Vertrag war am 28.5 wirksam. Nur am 29.5 wäre sie wirksam gekündigt gewesen, das heisst am 29.5 wäre ich kein Kunde gewesen.

danke schön

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.07.2009 | 18:49

Genauso hatte ich Sie auch verstanden.

Sie haben am 28.05. einen zuvor gekündigten Vertrag verlängert. Der Verlängerungsvertrag kam durch Unterzeichnung durch beide Parteien zustande, also am 28.05.09. Wann der Vertrag letztlich bei der Kundenbetreuung eingegangen ist, ist unerheblich. Für eine Wirksamkeit des Vertrages am 28.05. spricht auch, dass Sie bereits das Handy ausgehändigt bekommen haben.

Es bleibt also dabei: Sie haben den Vertrag wirksam verlängert und Vodafone kann das Handy nicht zurückverlangen.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 11.07.2009 | 18:53

Ich hätte es als wesentlich fairer empfunden, wenn Sie meine Antwort auf Ihre Nachfrage abgewartet hätten, bevor Sie eine solche negative Bewertung abgeben. Im übrigen wurden Sie auch nicht falsch verstanden. Ich habe Ihnen so gut wie möglich auf Ihren Sachverhalt geantwortet.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 13.07.2009 | 12:01

Guten Tag!

Ihrem Wunsch entsprechend, habe ich meine Anwort nochmals überprüft.

In der Tat scheint hier ein Missverständnis vorzuliegen.

Sie sprechen von einer "Umwandlung" des Handys und schreiben, dass Vodafone Ihnen nach zwei Jahren und nach Kündigung des Vertrages ein neues Handy angeboten habe. Sie gehen offenbar davon aus, dass es sich um eine Art Gewährleistung für Ihr mangelhaftes Handy handelt. Tatsächlich wird Vodafone Ihnen nach meiner Erfahrung nichts anderes angeboten haben, als den Vetrag zu verlängern und Ihnen dafür ein neues verbilligtes Handy zum Preis von 60 EUR zu übergeben. Dies ist gänginge Praxis, wenn Kunden auf eine zuvor erklärte Kündigung nachträglich verzichten. Höchst unwahrscheinlich ist hingegen, dass Vodafone Ihnen nach Kündigung einfach und ohne Gegenleistung ein neues stark subventioniertes Handy überlässt. Gegen Gewährleistungsansprüche spricht auch, dass Sie das neue Handy bezahlen mussten. Auch dies ist nur bei einer Vetragsverlängerung üblich.

Ich vermute daher ganz stark, dass man Ihnen kein neues Handy als Ersatz für Ihr altes angeboten hat, sondern schlichtweg eine Vertragsverlängerung. Dies würde nämlich auch erklären, warum Vodafone am Tag nach Vertragsablauf dies nicht mehr durchführen kann oder will. Für mich ist dieses Vorgehen, von Vodafone derart selbstverständlich, dass ich übersehen habe, dass Sie offenbar von Gewährleistungs- oder Garantieansprüchen ausgehen.

Sie sollten also zunächst nochmals genau prüfen, was Vodafone Ihnen konkret vorgeschlagen hat. Sollte es sich dabei (was sehr wahrscheinlich ist) um eine Vertragsverlängerung mit der Gegenleistung ein neues Handy zu erhalten, gehandelt haben, gilt das in meiner Antwort bereits gesagte.

Sollte Vodafone Ihnen das neue Handy als Gegenleistung für Ihr defektes Handy gegeben haben, wovon ich jedoch nicht ausgehe, da Sie das neue Handy (wenn auch verbilligt) bezahlen mussten, steht Vodafone erst Recht kein Rückforderungsrecht zu. Dann hat Vodafone nämlich mit der Übergabe des neuen Handys Ihre Gewährleistungsansprüche anerkannt und sich für eine bestimmte Form der Gewährleistung, nämlich Ersatzlieferung, entschieden. Wann das entsprechende Telefax von der Niederlassung dann bei der Vodafone Kundenbetreuung eingegangen wäre, ist unerheblich, denn Sie haben den Mangel innerhalb der Ihnen zustehenden Gewährleistungsfrist gegenüber Vodafone - vertreten durch den Mitarbeiter - geltend gemacht. Auf den Mobilfunkvertrag und dessen Kündigung kommt es hierbei nicht an, denn dieser ist getrennt vom Kaufvetrag über das Handy zu betrachten.

Mein Fazit bleibt daher das Gleiche: Vodafone kann das Handy nicht zurückverlangen.

Ich hoffe, Ihre Frage nunmehr vollständig und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.07.2009 | 17:43

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ich wurde leider falsch verstanden, ich hoffe bei meiner nachfrage, dass ich da besser geholfen werde

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