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Umwandlung in GmbH - Gesellschafter Einkauf

| 06.01.2009 12:09 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Mit einem ehemaligen Geschäftspartner ist eine Zusammenarbeit geplant. Vorerst arbeitet der Partner auf Provisionsbasis für 1 Jahr in meiner Einzelfirma. Das Vertragliche haben wir geregelt für die Zusammenarbeit auf Provisionsbasis.

Geplant ist nach 1 Jahr eine GmbH zusammen zu gründen, wo der Partner max. 40% der Anteile kaufen kann. Anhand der letztjährigen Zahlen erwirtschaftet der Partner 2/3 des Umsatzes.

Wie kann man dies Vertraglich festhalten und den Wert der 40% Anteile jetzt schon definieren?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Eine Variante wäre, dass Sie die GmbH zunächst alleine gründen, aber bereits jetzt eine Absichtserklärung abgeben, wonach Sie 40 % der Gesellschafteranteile an den Partner übertragen. In dieser Absichtserklärung können Sie schon jetzt einen entsprechenden Preis für die Anteile aufnehmen. Allerdings ist die Bindungswirkung einer solcher Erklärung nur begrenzt.

Eine vertraglich Vereinbarung mit einer entsprechenden Verpflichtung die Anteile zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festen Kaufpreis zu übertragen, wäre zum einen notariell zu beurkunden und würde zudem voraussetzen, dass die GmbH auch wirklich gegründet wird. Der Partner müsste sich zudem schon jetzt verpflichten einen bestimmten Kaufpreis zu entrichten.

Möglich wäre auch zum jetzigen Zeitpunkt das Einzelunternehmen in eine GbR zu übertragen, mit dem gewünschten Beteiligungsverhältnis und Kaufpreis und dann zum einem beliebigem Datum eine Umwandlung in eine GmbH durchzuführen. Dies würde Sie zum jetzigen Zeitpunkt von einer entsprechenden vertraglichen Vereinbarung entbinden, sei es in einer Absichtserklärung oder einem notariellen Vertrag.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick vermittelt zu haben.

Mit besten Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 06.01.2009 | 15:14

Sehr geehrter Herr Schröter

Vielen Dank für Ihre Rückantwort. Vorerst ist die Zusammenarbeit wie in der Frage dargestellt, 1 Jahr auf Provisionsbasis. Nach 1 Jahr wird erst die GmbH gegründet.

Meine Frage habe ich präziser erläutert in den Klammern:

Wie kann man dies Vertraglich festhalten
(hier ist gemeint, wie kann man dies in einer Vereinbarung am Besten formulieren? Den Text korrekt ausformuliert)

und den Wert der 40% Anteile jetzt schon definieren?
(es muss irgendwie im Vertrag festgehalten werden zu welchem Preis die Anteile verkauft werden sollen,
Bsp. Gründungskaptial € 20''000 insgesamt. Soll es 40% davon sein oder kann der Wert höher liegen, da das Unternehmen viel höher zu bewerten ist, ca. 500-1000k Umsatz.

Dies Ansatz gefällt mir gut, wie Sie schreiben:
Eine vertraglich Vereinbarung mit einer entsprechenden Verpflichtung die Anteile zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festen Kaufpreis zu übertragen, wäre zum einen notariell zu beurkunden und würde zudem voraussetzen, dass die GmbH auch wirklich gegründet wird. Der Partner müsste sich zudem schon jetzt verpflichten einen bestimmten Kaufpreis zu entrichten.

- Dies ist eine notariell beurkundete Absichtserklärung, verstehe ich das richtig? Die GmbH wird z.B. per 1.1.10 gegründet.

Vielen Dank und freundliche Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.01.2009 | 17:05

In dem notariellen Vertrag, der mit Ihrem Partner auszuhandeln ist, sind folgende Punkte zu regeln.

Sie verpflichten sich bis zum einem Datum x Ihrem Partner bis zu 40 % der Anteile an einer noch zu gründenden GmbH zu übertragen.

Ihr Partner kann sich in dem gleichen Vertrag verpflichten die Anteile zum Nennwert, d.h. 40 % vom Grundungskapital zu erwerben. Auch ist es möglich eine andere Berechnungsbasis zu wählen, z.B. ein Vervielfältiger vom Umsatz oder dem Gewinn oder eine gängige Bewertungsmethode. Hier ist mit dem Steuerberater die günstigste Variante zu wählen.

Ihr Partner kann aber auch eine Option erhalten die Anteile bis zu dem Datum x zu einem Betrag x zu erwerben. Die Annahme der Option wäre dann notariell vorzunehmen.

Problemtisch ist aus meiner Sicht schon jetzt eine Kaufpreis für GmbH Anteile einer nicht existierenden GmbH festzulegen, da sehr viele Unwägbarkeiten nicht berücksichtigt werden können. Soweit Sie sich auf eine Bewertungsmethode einigen können, unter Hinzuziehen eines Steuerberaters, wäre sicherlich eine Abstimmung zu erzielen.

Mit besten Grüßen

Bewertung des Fragestellers 08.01.2009 | 10:04

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