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Umwandlung in Bruchteilsgemeinschaft


29.08.2006 11:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Sehr geehrte Damen und Herren,

zusammen mit insgesamt 14 Verwandten besitze ich im Rahmen einer Erbengemeinschaft ein kleines Grundstück.
Nun wurde von einem Verwandten vorgeschlagen, diese Erbengemeinschaft in eine Bruchteilsgemeinschaft umzuwandeln. Nach seiner Aussage hätte dann jeder von uns die Möglichkeit, seinen Anteil ohne Einverständnis der anderen Verwandten zu verkaufen bzw. einem anderen zu übertragen.
Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wäre aber für einen kurzen Hinweis dankbar, ob sich für mich durch eine solche Umwandlung irgendwelche Nachteile ergeben könnten.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Bei der Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft sind die Vorschriften über die Bruchteilsgemeinschaft nach § 2042 Abs. 2 BGB anzuwenden. Grundsätzlich findet dann eine Teilung in Natur, § 752 BGB, statt: Sollten die nach der Teilung bestehenden Einzelteile des Grundstücks wertmäßig nicht erheblich verschieden sein, wird eine solche Teilung möglich sein. Wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt wird oder es sich um Bauland handeln sollte, dürfte eine Teilungsversteigerung notwendig sein, §§ 753 BGB, 180 ff. ZVG. Hier könnte ein Nachteil sein, dass ggf. Bauland ausgewiesen werden könnte und dann eine Wertsteigerung für Sie unterbleiben könnte. Mangels näherer Detailkenntnis vermag ich dies nicht näher zu beurteilen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.08.2006 | 12:56

Vielen Dank für die Antwort.
Ein kurze Nachfrage bzw. Präzisierung: Das Grundstück ist zurzeit ein kleiner Garten in einer Gartenkolonie (Wert: ca. 15 000 €). Weiterhin ist davon auszugehen, dass das Grundstück, sofern es jemals Bauland werden sollte, nur als Ganzes Bauland werden würde. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, würde ich durch eine Umwandlung der Erbengemeinschaft in eine Bruchteilsgemeinschaft auch im Fall, dass das Grundstück in Zukunft einmal Bauland werden würde, keinerlei Nachteile haben (sofern ich es bis dahin nicht schon verkauft haben sollte).
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.08.2006 | 13:07


Sehr geehrter Fragesteller,

da die Erbengemeinschaft ohnehin auf ihre Liquidation angelegt ist und jeder Miterbe jederzeit die Auseinandersetzung verlangen kann, erfahren Sie durch Ihre Zustimmung zum gesetzlich vorgesehenen Verfahren keinen Nachteil. Bei dem kleinen Garten dürfte eine Aufteilung nach § 752 BGB möglich sein, allerdings müßte ich zur abschließenden Beurteilung die genaue Lage kennen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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