Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Umwandlung eines Mehrfamilienhauses in Wohnungseigentum

17.01.2013 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Wir besitzen seit 30 Jahren ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1898 mit drei Wohnungen im rechtlichen Rahmen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Wir, das sind momentan ein Ehepaar und ein getrennt lebendes Ehepaar, wir sind also vier Gesellschafter in den drei vorhandenen Wohnungen. Die Wohnungen sind entsprechend eines vor ca. 20 Jahren abgeschlossenen Gesellschaftsvertrages den Gesellschaftern zugeordnet.

§ 2 beschreibt den Zweck der Gesellschaft:

"Zweck der Gesellschaft ist die gemeinschaftliche Nutzung und Unterhaltung des Grundstückes… mit allen auf ihm befindlichen Bauwerken und die Umwandlung in eine Wohnungseigentumsanlage mit grundbuchrechtlich gesicherten Sonder- und Miteigentumsanteilen, wenn diese ohne zusätzliche Baumaßnahmen zulässig ist. Die Umwandlung soll so schnell als irgend möglich im Einvernehmen der Parteien dieses Vertrages erfolgen; dies bedeutet, sobald nach Änderung der höchstrichterlichen Rechtsprechung beim zuständigen Bezirksamt eine Abgeschlossenheitsbescheinigung zu bekommen ist. Die Gesellschafter verpflichten sich, zu diesem Zeitpunkt alles zur Umwandlung in Wohnungseigentum Notwendige zu veranlassen und die jeweilig erforderlichen notariellen Erklärungen zum Abschluss einer Teilungserklärung und der Bildung neuer Wohnungsgrundbücher zu tun…".

Die Umwandlung ist zulässig. Für den von uns genutzten Teil des Hauses haben wir eine Abgeschlossenheitsbescheinigung erhalten. Die andere Partei hat sich bisher nicht darum gekümmert und möchte die Aufteilung in Wohnungseigentum weiter hinauszögern, vielleicht sogar unmöglich machen.

Kann ich auf Grundlage des oben zitierten Paragraphen die Umwandlung rechtlich erstreiten?

Hans Harnos



Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Leider lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich ist ein Vertrag einzuhalten. Daher haben Sie mit diesem Vertrag ein starkes Argument, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.
Dem könnten Absprachen und/oder andere Vorkommnisse aus der Zeit, in der Sie bzw. die anderen Parteien die Aufteilung nicht voran getrieben haben. Hier fehlen mir leider Angaben.
Ferner kann vor dem Hintergrund der langen Zeitablaufs über Verjährung oder Verwirkung der Ansprüche nachgedacht werden. Dies dürfte allerdings nicht der Fall sein. Hier wäre es aber wichtig, den gesamten Vertrag zu kennen. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Verjährung nach § 197 BGB: Dreißigjährige Verjährungsfrist 30 Jahre beträgt.
Allerdings kann ich den Hinweis auf "nach Änderung der höchstrichterlichen Rechtsprechung..." ohne weitere Erläuterungen kaum verstehen. Dies müsste geprüft werden.

Im Ergebnis sehe ich einigen Grund, Ihren Anspruch ausführlich anwaltlich prüfen zu lassen, kann aber keine abschließende Einschätzung geben.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81030 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle Info ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr freundlich, kompetent, hilfreich ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Eine schnelle, präzise und unmissverständliche Antwort – vielen Dank! ...
FRAGESTELLER