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Umwandlung einer freiberuflichen Tätigkeit in eine GmbH & Co. KG

| 11. September 2022 12:41 |
Preis: 120,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei meine Frage:

Im Rahmen meiner freiberuflichen Tätigkeit (Ingenieurbüro Gründung 2005) habe ich in 2022 (Januar - August) ein Honorareinkommen von rund 70.000 € (netto vor Steuern) erzielt. Zur Gründung einer GmbH & Co. KG würde ich gerne das bestehende Ingenieurbüro umwandeln (Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG). Die entsprechende Stammeinlage (25.000 €) würde ich gerne als Sacheinlage tätigen. Hierzu würde ich die Umwandlung des Einzelunternehmens (Ingenieurbüro) in eine GmbH und Co. KG in Form einer Einbringungsbilanz (2022) durchführen.

Wie schätzen Sie die Machbarkeit ein?

Für Ihre Antwort im Voraus vielen Dank

Herzliche Grüße
Ingenieurbüro

11. September 2022 | 14:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ihr Vorhaben ist machbar. Maßgeblich ist hier § 152 UmwG. Dort heißt es:

"Die Ausgliederung des von einem Einzelkaufmann betriebenen Unternehmens, dessen Firma im Handelsregister eingetragen ist, oder von Teilen desselben aus dem Vermögen dieses Kaufmanns kann nur zur Aufnahme dieses Unternehmens oder von Teilen dieses Unternehmens durch Personenhandelsgesellschaften, Kapitalgesellschaften oder eingetragene Genossenschaften oder zur Neugründung von Kapitalgesellschaften erfolgen. Sie kann nicht erfolgen, wenn die Verbindlichkeiten des Einzelkaufmanns sein Vermögen übersteigen."

Das Einzelunternehmen kann also in die GmbH & Co. KG eingebracht werden. Hierzu bedarf es dann auch die von Ihnen bereits erwähnte Einbringungsbilanz.

Steuerlich stoßen Sie dann, wenn Sie alle Betriebsmittel in die GmbH & Co. KG einbringen, auf keine Herausforderungen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 11. September 2022 | 21:05

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei eine Rückfrage zum besseren Verstänmis:

Teil Ihrer Antwort: "Die Ausgliederung des von einem Einzelkaufmann betriebenen Unternehmens, dessen Firma im Handelsregister eingetragen ist".

Für eine freiberufliche Tätigkeit (Ingenieurbüro) muss keine Gewerbeanmeldung (Eintrag Handelsregister) erfolgen. Gemäß § 152 UmwG ist die Eintragung aber erforderlich. Muss ich die Eintragung zuerst nachholen?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13. September 2022 | 07:36

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Ja, für den § 152 UmwG wäre dies notwendig.

Denkbar wäre natürlich auch, dass Sie einzelne Vermögensgegenstände aus dem Einzelunternehmen auf die GmbH & Co. KG übertragen.

Steuerlich ist hier dann die Aufdeckung stiller Reserven relevant.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11. September 2022 | 20:42

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11. September 2022
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