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Umwandlung Urlaubstage


18.05.2005 11:45 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Arbeitnehmer (Lohnempfänger)hat lt. Arbeitsvertrag 24 Arbeitstage (nicht Werktage) Urlaub im Jahr bei einer 5-Tage-Arbeitswoche. Auf der letzten Lohnabrechnung für 04/2005 wurde festgestellt, dass 4 Urlaubstage in 32 Überstunden umgerechnet wurden und einem Zeitkonto gutschrieben wurden. Wenn die Firma aufgrund schlechter Auftragslage keine Arbeit hat, sollen die Arbeitnehmer dann zu Hause bleiben und dieses Zeitkonto abtragen. Ist diese Verfahrensweise rechtens, zumal die Arbeitnehmer nicht davon informiert wurden sondern nur anhand der Spalten "Urlaubsanspruch" und "Zeitkonto" auf dem Lohnzettel davon Kenntnis erhalten haben.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern weder im Arbeitsvertrag noch im Tarifvertrag eine solche Regelung vereinbart worden ist (wovon ich nicht ausgehen), ist diese Art der Urlaubsgewährung nicht rechtens, wenn Sie nicht zustimmen.

Denn diese Art der Urlaubs"gewährung" widerspricht den gesetzlichen Bestimmungen des § 13 BUrlG (nachzulesen über unsere homepage), wenn die dort genannten Beschränkungen im Tarifvertrag nicht geregelt sind.

Damit Sie nun nicht Ihre Zustimmung allein dadurch erklären, dass Sie die Verrechnung nicht monieren und dadurch die Zustimmung dann konstruiert werden könnte, sollten Sie der Verfahrensweise des Arbeitgebers nun schriftlich widersprechen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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