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Umtausch= Diebstahl.? Gefängnis..?


| 10.11.2017 23:02 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo...

Letzte Woche habe ich für meinen Sohn ein Etui in braun gekauft und den Kassenbon auch aufgehoben. Ihm gefiel zwar die Firma fragte ob es evtl. ein schwarzes gab. Ich bejahte und ging direkt am nächsten Morgen zum Geschäft und legte der Dame den Kassenbon vor und bat um Umtausch des Etuis in schwarz. Ich weiss dass diese Dame mich noch nie mochte und sie meinte, dass Taschen und Etuis vom Umtausch ausgeschlossen sind. Höflich fragte ich warum, wenn sie doch in diesem Geschäft sogar Schuhe umtauschen. Und ich das Etui grade am Vortag gekauft habe und es unbenutzt sei. Aggressiv schnappte sie das Etui und warf es mir vor die Nase in die Tüte mit den Worten: Es geht nicht und jetzt nimm deinen Scheiss und geh!! Ich war so sauer., überließ ihr das braune Etui auf der KassenTheke und ging mit dem schwarzen zur Tür da ich mich schikaniert fühlte. Ich wusste nämlich von der Chefin des Geschäftes, dass Ware gegen Ware dort umgetauscht wird...Sie riss mir dann die Tüte aus der Hand und mein Handy ging zu Boden., Tüte kaputt. Ich nahm alles vom Boden auf und ging. Die rief noch dass sie mich anzeigen will und ich fragte wegen was denn....Frage: da ich schon zweimal wegen Diebstahls geringfügiger Sachen im Lebensmittelladen zu Geldstrafe verurteilt wurde, ( ich hatte damals Existenz Ängste nachdem mein Mann 2013 starb..) hätte ich jetzt Gefängnis zu erwarten wenn sie mich anzeigen würde.? Aber eigentlich ist es ja kein Diebstahl...Hatte es ja bezahlt. Ich wäre Ihnen für Ihre Antwort sehr dankbar.
10.11.2017 | 23:37

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:


Der Diebstahl ist in § 242 StGB geregelt. Die Wegnahme einer fremden beweglichen Sache liegt wohl vor. Das Etuis war im Gewahrsam des Ladens. Sie hätten es nicht einfach nehmen dürfen, so haben sie den Gewahrsam gebrochen und neuen begründet. Problematisch ist der Vorsatz und die sogenannte rechtswidrige Zueignung. Sie wollten sich keinen Vermögensvorteil verschaffen und haben einen Gegenwert dargelassen. Sie handelten nicht in Absicht sich zu bereichern. Eine Gefängnisstrafe ist weiterhin abwegig. Diebstahl ist ein sogenanntes Massendelikt und führt in der Regel nicht zu einer Haftstrafe, wenn der Warenwert sich im Rahmen hält und die Schuld gering ist. Bei einem vorsätzlichen Diebstahl müssten sie mit zwei Voreintragungen jedoch mit einer höheren Geldstrafe rechnen. Da hier aber kein Vorsatz und keine rechtswidrige Zueignung vorliegt sollte eine Einstellung das Ziel sein. Im Zweifel sollten sie einen Rechtsanwalt beauftragen, der Akteneinsicht nimmt und schon im Vorfeld auf eine Einstellung hinarbeitet.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Hellmich


Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2017 | 00:44

Vielen Dank für Ihre Antwort..

also darf ich damit rechnen, dass es nicht zu einer schärferen Verurteilung kommt...Wäre dies also, (zum besseren Verständnis für mich ) bei z.b . 2 Voreintragungen und einem Strafbefehl auch der Fall ...Ich hatte mal einen betreffend Beförderung in öffentlichen VM..Hatte ich vorhin ganz vergessen....Und hat das Hausverbot der Etui Verkäuferin denn Gültigkeit.? Kann man willkürlich einfach ohne Begründung Hausverbot geben. Vielen Dank nochmals für Ihre ergänzende Antwort...

Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2017 | 00:52

Vielen Dank für Ihre Antwort..

also darf ich damit rechnen, dass es nicht zu einer schärferen Verurteilung kommt...Wäre dies also, (zum besseren Verständnis für mich ) bei z.b . 2 Voreintragungen und einem Strafbefehl auch der Fall ...Ich hatte mal einen betreffend Beförderung in öffentlichen VM..Hatte ich vorhin ganz vergessen....Und hat das Hausverbot der Etui Verkäuferin denn Gültigkeit.? Kann man willkürlich einfach ohne Begründung Hausverbot geben. Vielen Dank nochmals für Ihre ergänzende Antwort...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.11.2017 | 10:12

Sie kann ihnen Hausverbot erteilen, da sie Hausrecht hat. Am Strafmaß ändert auch der Strafbefehl nichts, Eine Haftstrafe kommnt nicht in Betracht, Da sie keinen Vorsatz hatten sollten sie, am besten mittels eines Rechtsanwalts, auf eine Einstellung hinwirken.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Hellmich

Bewertung des Fragestellers 11.11.2017 | 12:01


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.11.2017
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Vielen lieben Dank. Sie haben mir sehr geholfen !! Verständlich und super erklärt


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