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Umstellung von Base zu o2 schlechterstellung bei gleichem Rechnungsbetrag

12.10.2016 11:00 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Anwälte,

ich habe ein Problem mit meinem "gezwungenem" Anbieter o2. Als o2 Base gkauft hat, wurde mein Vertrag von o2 zu Base übertragen, mit dem Versprechen an meinen Vertragsbedingungen ändert sich nichts.

Nun ist dies nicht der Fall. Durch die Umstellung wurde das Datenvolumen meiner Eu-Reiseflat für kurze Zeit von 5 Gb auf 1 GB gedrosselt. Dies wurde mittlerweile behoben.
Doch habe ich damals bei der EU-Auslandsflat extra darauf geachtet, dass nach der Nutzung meines Highspeed-Datenvolumens immernoch Internet (auch wenn gedrosselt) zur Verfügung steht.

Dies ist nach der Umstellung zu 02 nicht mehr der Fall. So ist der Vertrag für mich nicht Sinnvoll. o2 verlangt nach den 5 GB nun 15€ für 1 GB mehr Internet.

Dies ist eine Frechheit. Mir ist zugesagt worden, der Vertrag änder sich nicht, dies ist aber geschehen.

Dann übersendete ich o2 am 15.08.2016 eine Sonderkündigung.

Die Kündigung ist von o2 nicht mal richtig gelelesen worden, da diese mir die Kündigung zum vertragsablauf bestätigten.

Muss ich wirklich den gleichen Rchnungsbetrag für weniger Leistung zahlen, trotz der Versprechen mein Vertrag verändert sich nicht?

Ich bitte um Hilfe. Ich freue micha uch über einen Anwalt, der mit mir den Weg geht.

Mit freundlichen Grüßen

Kevin Ver.

12.10.2016 | 11:42

Antwort

von


(1215)
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50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Das Problem, das Sie schildern, scheint kein Einzelfall zu sein.

Es hat den Anschein, als ob bei dem erzwungenen Wechsel von Base zu O2 zwar zugesichert wird, dass sich nichts ändere, dass dann aber entweder die Kosten erheblich erhöht oder die Vertragsleistung reduziert wird.


2.

Grundsätzlich gilt, dass der Vertrag, den sie ursprünglich mit Base geschlossen hatten, auch mit O2 zu den ursprünglichen Bedingungen fortbesteht. D.h., Sie haben einen Anspruch auf jene Leistungen, die Ihr Vertrag mit Base enthält zu den gleichen Kosten.

Demzufolge sind Sie nicht verpflichtet, für eine geringere als die vertraglich vereinbarte Leistung das zu bezahlen, was sie zuvor für die Leistungen zahlen mussten, die Base in Rechnung gestellt hatte.


3.

Folgende Vorgehensweisen stehen Ihnen zur Verfügung:

Da die Kosten von Ihrem Konto eingezogen werden, haben Sie die Möglichkeit, dem Bankeinzug zu widersprechen und O2 mitzuteilen, dass sich die Kosten entsprechend dem ursprünglichen Vertrag mit Base auf einem bestimmten Betrag bei einer bestimmten Leistung beziehen.

Da sich O2 an die vertraglichen Vereinbarungen nach Ihrer Schilderung nicht gehalten hat, dürfte eine außerordentliche Kündigung berechtigt sein. Sie sagen nicht, mit welcher Frist oder gegebenenfalls fristlos die Kündigung ausgesprochen worden ist. Wichtig bei der Kündigung ist, dass diese in nachweisbarer Form, beispielsweise als Einwurf-Einschreiben oder Einschreiben mit Rückschein an O2 gesandt worden ist. Allerdings hat O2 Ihnen bestätigt, die Kündigung erhalten zu haben. Gegebenenfalls sollten Sie also richtig stellen, dass das Vertragsverhältnis nicht sich zu einem Tag X, also zum Ablauf des Vertrags endet, sondern aufgrund vertragswidrigen Verhaltens des Telekommunikationsunternehmens aufgrund fristloser Kündigung vorzeitig.


4.

Sollten Sie Hilfe benötigen, stehe ich gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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