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Umstellung des Telefonanbieters ohne Auftragsbestätigung


03.05.2007 16:04 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Meine Mutter hat mit Schreiben der Telekom vom 21.02.2007 eine Auftragsbestätigung erhalten, dass ihr Telefon nun auf Tele2 Services umgestellt wird und nicht T-Com nicht mehr Verbindungsnetzbetreiber sein wird.

Meine Mutter- eine ältere Frau - heftete dieses Schreiben der Telekom treu und brav in ihre Ordnerunterlagen ohne es mir zu zeigen. Bei der Telekom hatte sie zu diesem Zeitpunkt noch ein XXL/Fulltime Tarif, d.h. höheren Tarif mit dem sie in beliebiger Höhe Ortsgespräche führen kann.

Mit Schreiben vom 13.04.2007 erhielt sie von der T-Com wieder ein Schreiben, das auf ihren Wunsch hin die Aufhebung der dauerhaften Voreinstellung eines anderen Verbindungsnetzbetreibers eingestellt wird d.h. Tele2.

Dieses Schreiben zeigte sie mir. Mit Datum vom 14.04.2007 erhielt sie eine Telefonrechnung von Tele2 mit Einzelverbindungsnachweis vom 05.02.2007-01.04.2007, und die denf fälligen Betrag von ihrem Konto abbuchen würden.

Meine Mutter kann sich nicht erinnern telefonisch angerufen worden zu sei, weder von Tele2, den Auftrag abgegeben zu haben, noch wiederrum die Umstellung auf T-Com.

Meine Frage: Sie hat keine schriftliche Auftragsbestätigung von Tele2 erhalten. Jedenfalls ist nichts in ihrem Ordner abgeheftet. Entweder zeigt meine Mutter mir solche Schreiben von Unbekannten Firmen oder heftet sie wenigstens ordentlich ab. So hätte ich diesen Auftrag innerhalb der 14-Tägigen Frist widerrufen können.

Es ist doch schizophren, dass meine Mutter bei der ´Telekom einen hohen Tarif für Freigespräche zahlt und dann diesen nicht nutzt, sondern einen anderen Anbieter wählt, ohne diesen Tarif vorher zu ändern. Dies hätte doch der Telekom schon auffallen können.

Kann man die Zahlung der Rechnung von Tele2 verweigern, da keine schriftliche Auftragsbestätigung vorliegt. Und wie muss man weiter vorgehen?


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Sehr geehrte Fragestellerin,

anhand der vorhandenen Angaben ist es nicht möglich, abschließend zu beurteilen, ob eine Zahlung fällig ist oder nicht.

Eine schriftliche Auftragsbestätigung ist nicht zwingend erforderlich, da die gegenständlichen Verträge wirksam in mündlicher Form geschlossen werden können. Auch Sinn oder Unsinn der einzelnen Verträge lassen keinen Schluss darauf zu, ob eine wirksame Vereinbarung erfolgt ist. Die einzelnen Diensteanbieter prüfen nicht, ob ein Vertrag mit einem anderen Diensteanbieter günstiger ist.

Zuzugeben ist, dass es sonderlich klingt, dass ohne Kenntnis und Zustimmung Ihrer Mutter der Wechsel hin und zurück zwischen zwei Anbietern erfolgt sein soll.

Sie sollten zunächst die Angelegenheit bei den beteiligten Unternehmen weiter aufklären und sich dort Auskunft erteilen lassen, wer was wann und mit wem vereinbart hat. Wenn diese Informationen vorliegen, lässt sich einschätzen, ob die Änderungen korrekt erfolgt sind.

Bis dahin empfehle ich die geforderten Zahlungen zunächst zu leisten, allerdings ausdrücklich unter dem Vorbehalt der Rückforderung. Wenn Sie gar nicht zahlen und später würde sich ein korrektes Vorgehen der Beteiligten herausstellen, besteht die Gefahr, dass Sie Folgekosten für Mahnung, Inkasso usw. produzieren, auf denen Ihre Mutter ggf. sitzen bleiben könnte.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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