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Umschreibung Führerschein in der Schweiz

08.02.2013 17:28 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


19:21

Guten Tag

Ich wohne seit etwas mehr als 5 Jahren in der Schweiz und hatte während der ersten 4 Jahre zusätzlich noch einen Wohnsitz in Deutschland. Meinen Führerschein habe ich während der ersten vier Jahre nicht umschreiben lassen, weil ich meinen deutschen Wohnsitz ja behalten hatte. Während dieser vier Jahre war ich Studentin in der Schweiz.

Nach dem Studium habe ich meinen deutschen Wohnsitz aufgegeben und die Umschreibung in der Schweiz beantragt. Nun soll ich Kontrollfahrten machen, da die entsprechende Frist verstrichen sei.

Kann ich mich rechtlich gegen diese Kontrollfahrten wehren? Falls ja, was müsste ich tun?

Vielen Dank!

08.02.2013 | 18:07

Antwort

von


(386)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die gestellte Frage.

Beim Umzug in die Schweiz ist Ihr ausländischer Führerschein ab Einreisedatum maximal 12 Monate gültig. Danach fahren Sie auf Schweizer Straßen mit einem ungültigen Führerschein.

Je nach Kanton und umzuschreibender Kategorie wird eine Bestätigung der Fahrpraxis oder eine kurze Kontrollfahrt verlangt.Dagegen können Sie sich nicht wehren!

Wenn Sie nicht zu der Kontrollfahrt erscheinen, gilt diese übrigens als nicht bestanden- der ausländische Schein kann aberkannt werden.

Die Kontrollfahrt kann übrigens -soweit ich weiss-nur einmal absolviert werden.

Sollte die Kontrollfahrt negativ verlaufen, muss dann die schweizer Führerprüfung (inkl. aller Kurse, der Theorieprüfung, sowie der praktischen Führerprüfung) absolviert werden.

Ich verweise noch- nur ergänzend - auf die Beantwortung einer Kollegin, die Ihnen vieleicht noch nützlich sein könnte :

http://www.frag-einen-anwalt.de/Domizile-in-CH-und-DFahrzeuge-Firma-CHPrivat-DWelcher-Fuehrerschein-__f147809.html



Mit freundlichen Grüßen aus Bielefeld
T.Asthoff


Rückfrage vom Fragesteller 08.02.2013 | 19:16

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Ich habe von den Schweizer Behörden ein Formular zum "Verzicht auf Führerausweiskategorie C1" erhalten. Ich hatte meinen deutschen Führerschein in der Kategorie 3 erworben und dürfte mit meinem deutschen Führerschein also auch diese Kategorie fahren.

Angenommen ich würde gegenüber den Schweizer Behörden auf Kategorie C1 verzichten - bekäme ich diese "zurück", wenn ich irgendwann nach Deutschland zurückkehren und wieder einen deutschen Führerschein beantragen sollte? Oder würde sie ein für alle Mal erlöschen?

Besten Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.02.2013 | 19:21

Sehr geehrte Fragestellerin,


bei Ihrer Frage handelt es sich um eine neue Frage, die ich so leider nicht beantworten darf.

Ergänzung vom Anwalt 08.02.2013 | 20:18

Vieleicht helfen Ihnen diese Infos weiter.Die Führerscheine (EU und EFTA) werden in der Regel eingezogen und an den Ausstellerstaat zurückgeschickt. Das Vorgehen ist in Art. 44 Abs. 4 der Verkehrszulassungsverordnung (VZV; SR 741.51) der Schweiz geregelt.
"Die Behörden ziehen bei der Erteilung eines schweizerischen Führerausweises Ausweise ein, die von EU- oder EFTA-Staaten ausgestellt worden sind, und senden sie an die Ausstellungsbehörde zurück. Sie vermerken in Ausweisen, die von andern Staaten ausgestellt worden sind, die Ungültigkeit für die Schweiz. Der Inhalt der ausländischen Ausweise wird registriert."

Eine formelle Nachfrage über Ihr Begehren beim Verkehrsamt in Ihrem deutschen Wohnort wäre also empfehlenswert.

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