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Umsatzsteuerrecht, 7% anstatt 19%?


21.12.2012 13:09 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.



Guten Tag,

ich bin vereid. Sachverständiger und hatte einen Gutachtensauftrag von privat. Zur Klärung einer Teilfrage schaltete ich einen anderen vereid. SV (R) ein, der wiederum eine einzelne, ganz spezielle Laboruntersuchung an ein weiteres Labor (L) beauftragte. Das Labor L berechnete seine Leistungen an R mit 7 % Umsatzsteuer. R berechnete die Nettosumme des Labors L an mich weiter (ohne Aufschlag), und schlug 19 % Umsatzsteuer drauf. Die Rechnung ist bezahlt.
Meinem Auftraggeber berechnete ich nun die Nettosumme von R und schlug am Ende 19 % Umsatzsteuer auf (wie üblich, ich bin auch vorsteuerabzugsberechtigt).
Die Nettosumme von L wurde also ohne jeden Aufschlag an meinen Auftraggeber "durchgereicht" (keine Aufschläge von R oder von mir).

Nun korrigierte mein Auftraggeber meine Rechnung um die Differenz der Umsatzsteuer 19% zu 7%. Er will also auf die Laborkosten L nicht 19 %, sondern nur 7 % USt. bezahlen.

Ist dies korrekt? Oder kann ich auf den 19% bestehen?

Vielen Dank!
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie sind im Recht: Sie haben Umsatzsteuer abzuwälzen nach dem für Sie geltenden Steuersatz. Der Leistung des LAbors wurde mit R abgerechnet. Dieser war Auftraggeber der Leistung und die Rechnung lautet auf seinen Namen.

Wäre die Leistung direkt von Ihrem Auftraggeber beansprucht, dann hätte dieser 7% bezahlen müssen.

Umsatzsteuer entsteht für Leistung: Ihre ggü. dem Kunden unterliegt insgesamt 19% Steuersatz.-

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Köthener Straße 44
10963 Berlin

berlin@kanzlei-grueneberg.de
Tel.: 030 577 057 75
Fax.: 030 577 057 759
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