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Umsatzsteuer bei Dienstleistungen aus EU-Ausland/Drittland

06.03.2021 14:28 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


16:48

Guten Tag,

ich bin in Deutschland gewerblich tätig und nutze die Kleinunternehmerregelung.

Angenommen, ich beziehe eine Dienstleistung B2B (Design von Werbung) aus dem EU-Ausland. Der Auftragnehmer ist selbst im EU-Ausland Kleinunternehmer und stellt seine Rechnung ohne Umsatzsteuer aus. Findet hier das Reverse-Carge-Verfahren Anwendung?

Angenommen, ich beziehe eine Dienstleistung B2B aus einem Drittland, beispielsweise Design von Werbung (über "fiverr", Isreal) oder die Nutzungsmöglichkeit eines Online Messengers (Schweiz). Die Rechnungen weisen keine Umsatzsteuer aus.

Wie ist in diesen Fällen zu verfahren? Fällt Umsatzsteuer an und wenn ja, wie viel? Muss ich die Umsatzsteuer extra voranmelden oder reicht es aus, sie in der kommenden USt-Erklärung anzugeben?

Ist es in Bezug auf diese Fälle eigentlich überhaupt relevant, ob ich als Leistungsempfänger Kleinunternehmer bin oder nicht?

Gibt es Besonderheiten bei der internen Buchung dieser Rechnungen oder kann ich sie als Betriebsausgaben genauso behandeln wie Rechnungen aus dem Inland?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

06.03.2021 | 15:19

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Wenden beide Unternehmen die Kleinunternehmerregel an, so das Reverse Charge Verfahren für diese nicht anwendbar.

Es liegt schon keine USt-Id vor.

Rechnungen aus einem Drittstaat können netto ausgewiesen werden, dort fällt keine USt an.

Da hier kein Reverse Charge Verfahren anwendbar ist, ist der Leistungsort nicht revenant.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 06.03.2021 | 16:07

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Verstehe ich es richtig, dass also in keinem der genannten Fälle eine weitere Handlung von mir (bzgl. Umsatzsteuer) notwendig ist?

Viele Dank und viele Grüße.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.03.2021 | 16:48

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Sie sollten die Rechnungen richtig ausweisen. Also bei Rechnungen keine USt angeben, da Sie Kleinunternehmer sind und die Voraussetzungen für diese Regel in den nächsten Jahren beobachten, wenn also Ihr Umsatz steigen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Ergänzung vom Anwalt 09.03.2021 | 07:50

Guten Morgen, bitte kontaktieren Sie mich unter der hier hinterlegten E-Mail-Adresse und können wir Ihr Anliegen noch einmal in Ruhe besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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