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Umlagefähig der Heizungkosten bei Änderung auf Zentralheizung

06.06.2018 18:26 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Guten Tag,

ich möchte bei meinem 12-Familienhaus die derzeitigen Gasetagenheizungen im Zuge der Modernisierung auf eine zentrale Brennwertheizung umstellen.

Da die Mieter bislang die Heizung selbst betrieben haben, steht in den Mietverträgen unter dem Punkt Heizung der Verteilungsschlüssel direkt. Das stimmt bis jetzt ja auch, da die Mieter direkt an den Versorger zahlen.
Künftig wäre das dann ja nicht mehr so, da ich eine Heizkostenabrechnung erstellen muss und über die Betriebskosten abrechne.
Ist das möglich trotz dem "direkt" als Verteilungsschlüssel.
Falls ja, darf man in gleichem Zuge die Betriebskosten erhöhen?

Vielen Dank!
06.06.2018 | 20:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nein, es bedarf der Änderung des Mietvertrages, bzw. eines Vertragszusatzes. Denn wenn Sie dies nicht ändern, ist weder die Erhöhung der Betriebskosten, noch die 'Zahlung an Sie als Teil der Miete für die Mieter rechtlich bindend, da ohne Vertragsgrundlage. Sie können sich merken: Sie dürfen nur das einfordern, was auch vertraglich festgelegt, bzw. in der BetrKV festgelegt ist.

Da Sie dann die Abrechnung erstellen und an den Versorger zahlen, ist es legitim in diesem Zusammenhang die Miete bzw. die Nebenkosten entsprechend den neuen Kosten zu erhöhen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

ANTWORT VON

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