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Umgehung der Strafe einer Geschwindigkeitsübertretung

07.10.2008 21:21 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren

am 25.06.2008 bin ich auf der Autobahn wegen Geschwindigkeitsübertretung angehalten worden. In einer 100 Zone bin ich 142,9 km slaut Polizei Messung gefahre, nach abzug der Tolleranz 135km. Am Tatort wurde mir das Video nicht gezeigt. Nach Übersenden des Bußgeldbescheides habe ich erst mal Einspruch eingelegt und um Übersendung der Beweismaterialien gebeten. am 26.09. wurde mir das Video in Kopie übersandt. Auf dem Video sieht man mein Auto, sowie die Geschwindigkeitsmessung, außerdem sind die Kommentare der Polizisten zu hören, die mein Kennzeichen, Standort und Richtung festhalten.
Bei Sichtung des Videos habe ich kein Kennzeichen gesehen, dass auf die 100 Zone deutet.

Für das Vergehen soll ich 3 Punkte erhalten sowie ca 135 € Bußgeld zahlen.

Ich habe bereits 3 Punkte die am 16.11.2008 verfallen würden.

Meine Fragen sind nun folgende:
1. Besteht eine Möglichkeit die Strafe zu umgehen
2. Wie hoch wäre der finanzielle Aufwand für eine Rechtsvertretung
3. Was wäre Ihr Rat für mein weiteres Vorgehen

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen sind wie folgt zu beantworten:

1. Höchstwahrscheinlich nicht, da Sie durch das sofortige Anhalten durch die Polizei eindeutig als Fahrer identifiziert worden sind. Helfen könnte hier allenfalls noch eine Überprüfung der Videoaufnahme durch einen Sachverständigen darauf, ob sich daraus Anhaltspunkte für Meßfehler ergeben.

2. Läßt sich pauschal nicht beantworten, da es auf den aufwand ankommt, der im Verfahren entsteht. Stellt sich bereits vor einer gerichtlichen Verhandlung - z. B. durch ein eingeholtes Sachverständigengutachten - heraus, daß eine weitere Verteidigung sinnlos ist, bleiben die Kosten geringer als wenn eine Verhandlung mit Zeugenanhörung etc. stattfindet. Im ersteren Fall müssen Sie mit

Rückfrage vom Fragesteller 07.10.2008 | 21:41

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Leider ist diese mitten in Antwort 2 nach "Im ersten Fall müssen Sie mit." abgeschnitten. Ich möchte Sie daher bitten, Ihre Antwort noch einmal zu vervollständigen.

Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.10.2008 | 00:15

Ist beantwortet.

Ergänzung vom Anwalt 07.10.2008 | 21:42

Anwaltskosten von rund 300,00 € rechnen; im letzteren Fall kommt es u. a. auch darauf an, wie viele Tage die Hauptverhandlung in Anspruch nimmt.

3. Sollten Sie über eine Verkehrsrechtsschutzversicherung verfügen, sollten Sie nunmehr einen Anwalt beauftragen, der dann - auf Kosten der Versicherung - auch die Einholung eines Sachverständigengutachtens veranlassen könnte, um jede Chance für Sie zu wahren. Müssen Sie hingegen die Kosten selbst tragen, müßten Sie abwägen, wie viel Ihnen die wohl nur geringe Chance auf eine Verfahrensbeendigung ohne Bußgeld und vor allem Punkte finanziell wert ist.

Mit freundlichen Grüßen

Stelzner
Rechtsanwalt

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