Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Umgangsrecht/Sorgerecht


| 15.02.2007 14:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Hallo,

Situation: Kind 1 1/2 J. Gemeinsames Sorgerecht, lebt bei der Mutter. KV zahlt Unterhalt 177,00 €. Beide berufstätig. Gerichtl. Vergleich Umgang: Kind beim Vater alle 2 WE, zuerst von Sa zu Sonntag, wenn das Kind ein Jahr wird alle 2 WE von Freitag bis Sonntag, (keine konkrete Uhrzeit festgelegt) und unter Voraussetzg. entpricht Kindeswohl dann.

KV lernt neue Freundin kennen, holt Kind nur SA/SO. Ab Freitag nur, wenn ihm nichts anderes dazw. kommt. Fragt an, ob er sie holen muss, äußert sich mehreren Personen gegenüber, er hat auch noch ein Leben ohne Kind. Freundin ruft Kindsmutter an, Kind ist ihr lästig, Aussage: Drecksbalg holen sie nur um Mutter zu ärgern.

KV trennt sich für 2 Monate von Freundin, hat wieder Interesse am Kind, holt sie alle 2 Wochen und auch zwischendurch.

Jetzt kommt KV wieder mit Freundin zusammen, holt Kind nur von SA/Sonntag nicht Freitags. Begründet dass mit Arbeit, (um aber für eigene Hobbys Schichten zu tauschen ist immer Zeit - nicht aber für das Kind). Absprache lautet, Kind übernachtet bei Papa.

Seit 1 Woche ist Kind wieder total durcheinander, schreit nachts bei der Mutter wie am Spieß. KV erklärt hinterher, Kind schläft bei Großeltern, es geht mich als Mutter einen Scheißdreck an, wo er es am WE abgibt (Aussage unter Zeugen).

Es besteht keine Kommunikationsbasis trotz gemeinsamen Sorgerechts, Eltern beschimpfen sich in allem wüst. KV weigert sich Elternabende in der Krippe zu besuchen u.s.w

Kind ist häufig krank. Der Mutter entsteht oft Verdienstausfall. KV weigert sich auch mal mit Kind zu Hause zu bleiben, bietet an, Kind bei den 70 Jährigen Großeltern zu lassen. Kindsmutter lehnt ab, weil die überfordert sind mit so einem kleinen Kind.

Frage 1: Ist es sinvoll Umgangsabänderung - Ohne Übernachtung nach den Vorfällen zu beantragen. Reichen die Gründe aus? Das kind kommt ja offensichtlich nicht klar mit den ständig wechselnden Orten.

2.) Habe ich ein Recht als Mutter zu erfahren, ob mein Kind in Dorf a bei Kindsvater schläft oder in Dorf B bei Grosseltern?

3) Wenn mir ständig Verdienstausfall(bis 150 € netto jeden Monat)durch krankheit des Kindes entsteht, ist der KV verpflichtet zu höheren Unterhaltszahlungen oder sich in Betreuung zu beteiligen?

4) Wenn die Freundin uns hier so terrorisiert (KV ignoriert das), kann man sie vom Umgang ausschließen? Es gibt genug Zeugen für diese Aussagen.

Danke
15.02.2007 | 16:42

Antwort

von


221 Bewertungen
Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

1. Generell haben beide Seiten die Verpflichtung, das Kindeswohl zu beachten. Dazu gehört auch, dass Maßnahmen gegen den ehemaligen Partner unterlassen werde, die ersichtlich nur dessen Verhältnis zum Kind schädigen sollen. Demgegenüber müssen Sie sogar eingreifen, wenn das Kindeswohl betroffen ist, wie sich hier andeutet. Soweit das Kind nur abgeschoben wird und sich entsprechende Verhaltensweisen (Schreien, Verstörtheit etc.) zeigen, sind weitere Schritte angezeigt.

2. Ja, das haben Sie. Das Umgangsrecht besteht lediglich in den gerichtlich festgelegten Grenzen, die hier ersichtlich und regelmäßig missachtet werden. Sie haben ein Auskunftsrecht sowie das Recht, dies Verhalten zunächst zu untersagen.

3. Nein, dies liegt leider im Rahmen des allgemeinen Lebensrisikos, zumal Sie regelmäßig ja Lohnfortzahlung beanspruchen können.


4. Nur soweit nachweislich das Kindswohl betroffen ist. Soweit Sie separat „tyrannisiert werden“ könnten außerfamilienrechtliche Schritte (Unterlassung pp.) gegen die Dame erwogen werden.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!

Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann



Burgwedel 2007
hellmann@lehmannundkruse.de
www.anwaltskanzlei-hellmann.de

Die vorstehende, summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Beachten Sie bitte, dass aufgrund der Beschränkung durch das Medium Internet eine abschließende rechtliche Würdigung regelmäßig nicht möglich ist. Außerdem können geringfügige Abweichungen des Sachverhalts völlig abweichende rechtliche Ergebnisse bedingen! Dementsprechend wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick, dessen Umfang auch vom gebotenen Einsatz abhängt, geboten. Daher kann meine Antwort das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 16.02.2007 | 12:38

Hallo,
habe KV angeboten Kind bis auf weiteres ohne Übernachtung zu holen. Er beruft sich auf gerichtl. Vergleich. Auf die Probleme der Tochter reagiert er nicht. Sagt, wenn ich sie ihm nicht wie vereinbart gebe, verstoße ich gg. Vergleich, aber er würde mich nicht nochmal verklagen. Also er kommt einfach nie wieder, aber ich habe Schuld, da ich mich nicht an Vergleich gehalten habe. Muss ich jetzt auf Umgangsabänderung klagen, weil das sicherer ist oder verzichte ich. Interesse am Umgang hat er ja nicht, sagt selber, dann kommt er gar nicht mehr. Macht es Sinn alleiniges Sorgerecht einzuklagen? Hier gehts dem Papa ja nur darum, das Kind für seine Eltern zu holen und uns das Leben schwer zu machen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.02.2007 | 18:34

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nachfrage und die positive Bewertung. Da der Mann sich seinerseits nicht an die Regelung hält, sind Sie meines Erachtens nicht sinnvoll beraten, wenn Sie eine Änderung herbeiführen. Darüber hinaus, also zur elterlichen Sorge, macht es schon Sinn, eine Änderung herbeizuführen, da ansonsten bei gewichtigen Entscheidungen möglicherweise eine sachgerechte und am Kindeswohl orientierte Entscheidung nicht möglich ist. Allerdings sollten Sie das weitere Vorgehen durchaus mit einem Kollegen vor Ort besprechen. Summarisch lässt sich noch nicht viel dazu sagen, ob hier hinreichende Tatsachen vorliegen, die eine Änderung der Sorgerechtssituation vor Gericht erlauben.

Hochachtungsvoll

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Prima. Sehr empfehlenswert! "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
5/5.0

Prima. Sehr empfehlenswert!


ANTWORT VON

221 Bewertungen

Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Versicherungsrecht, Verkehrsrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht