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Umgangsrecht vom Vater und den Großeltern

| 10.02.2009 04:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sachverhalt

Ich lebe seid 10 monaten von der KM und dem Kind getrennt.
Das Kind wird im April 4 Jahre und lebt bei der Mutter wir haben das gemeinsame Sorgerecht.Sie ist auch im Schichtdienst tätig.
Ich habe konntakt zu meinem Kind einmal in Woche am Mittwoch für 2,5Std. und gelegentlich 1 Sonntag im Monat 9 Std.
Da ich in Schichtdienst tätig bin habe ich nur ein freies Wochenende
im Monat. Ich würde Mein Kind gerne für das ganze Wochenende zu mir hohlen aber die Mutter verweigert mir dieses.
Aussage von ihr. Das Kind wäre noch nicht stabil genug. dabei ist es Kerngesund. Dann sagt sie ihr Anwalt hat gesat sie brauch mir das Kind nicht Übernacht geben. Was in meinen Augen absoluter blödsinn ist. Sie muss erst wieder vertrauen zu mir aufbauen. Ich muss dazu sagen ich habe die Beziehung beendet aber sie nicht zum sofortigen auszug aus meinem Haus gezwungen. Wir haben bis jetzt die trennung ohne Anwalt hin bekommen. Wir haben uns aber wegen der Unterhaltansprüche beraten lassen und inder mitte geeinigt. Ich bin immer noch bereit mit ihr zureden aber sie blockt in der frage immer ab. Sie braucht keinen grund um mir das kind nicht übernacht zu geben. Ich muss dazu sagen das sie die Angst hat das ich ihr das Kind weg nehme Warum weiß ich nicht.
Des weiteren will sie keinen kontakt zu meiner mutter mehr aufnehmen weil sie mal gesagt hat zum kind das sie die kleine vom Kindergarten abholen will was die kleine auch gerne wollte. Seit dem will die KM keinen kontakt mehr.

Frage 1
Wie soll ich mich wegen dem Umgangsrecht verhalten was steht mir als Vater einer 4 jährigen wirklich zu? Ich bin noch bereit mit ihr zureden. Ich würde gerne das eine Wochenende haben und die Mitwoch nachmittage beibehalten.

Frage 2
Wie soll sich meine Mutter in diesem Fall verhalten? Die kleine ist meist bei ihren Eltern wenn sie arbeiten ist.
Die kleine fragt jedes mal nach meiner Mutter. Aber bei zwei Stunden will sie mir auch nicht die zeit mit der kleine nehmen.

Schön wäre ein Anwalt aus der nähe.
10.02.2009 | 08:42

Antwort

von


(81)
Neustr. 32
46535 Dinslaken
Tel: 02064 82 88 144
Web: http://www.rechtsanwalt-dubbratz.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen möchte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und des von Ihnen getätigten Einsatzes wie folgt beantworten:

1. Umfang des Umgangsrechts

Eine gesetzliche Vorgabe für den zeitlichen Umfang des Umgangsrechts gibt es nicht. Dies ist von den Umständen des Einzelfalls und vom Umfang der sozialen Bindung zwischen Vater und Tochter abhängig.

Die Argumente Ihrer Ehefrau sind allerdings tatsächlich nicht geeignet, die vorgenommenen Einschränkungen im Umgangsrecht zu rechtfertigen. Ihre Ehefrau ist gehalten, die persönlichen zwischen Ihnen bestehenden Probleme bei Fragen, die Ihre Tochter betreffen, herauszuhalten.

Da Sie vorher in einer Familie zusammengelebt haben, bestehen auch keine Bedenken, dass Ihre Tochter bei Ihnen übernachtet. Aufgrund Ihres Schichtdienstes scheint eine Lösung, wie sie von Ihnen vorgeschlagen worden ist, sachdienlich: Ihre Tochter verbringt ein Wochenende sowie die Mittwochnachmittage bei Ihnen. Eine solche Lösung gibt Ihnen die Möglichkeit, die Beziehung zu Ihrer Tochter in angemessenem Umfang aufrecht zu erhalten.

Soweit eine gerichtliche Klärung des Umgangsrecht tatsächlich erforderlich ist, orientieren sich die Gerichte in der Regel an folgender Regelung:

- Dem Elternteil, bei dem das gemeinsame Kind nicht lebt, steht ein Umgangsrecht für jedes 2. Wochenende zu. DArin sind selbstverständlich Übernachtungen bei diesem Elternteil inbegriffen.

- Daneben wird ein weiteres Umgangsrecht für die Ferienzeit und besondere Feiertage (Weihnachten) festgelegt.

Aufgrund des Alters Ihrer Tochter könnten im Kindeswohl Abweichungen notwendig sein, wobei diese nach Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht erkennbar sind.

2. Umgangsrecht der Oma

Ihre Mutter hat grundsätzlich einen eigenen Anspruch auf Umgang mit der Enkelin. Dies ist ausdrücklich in § 1685 BGB geregelt. Voraussetzung ist, dass dies dem Kindeswohl dient. Soweit Sie hier mitteilen, dass Ihre Tochter selbst nach ihrer Oma fragt, ist diese Voraussetzung aber sicher erfüllt. Zudem wird nach dem Gesetz (§ 1626 Abs. 3 BGB) vermutet, dass der Umgang mit den Großeltern zu denen das Kind eine Bindung besitzt, förderlich für das Kind ist.

Ihre Mutter sollte den Umgang daher versuchen selbst geltend zu machen, wobei dieser im zeitlichen Umfang eingeschränkter ist, als Ihr eigenes Umgangsrecht. Eine genau zeitliche Festlegung kann aber nur im Einzelfall unter Berücksichtigung aller Umstände erfolgen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die rechtliche Situation gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 10.02.2009 | 13:48

Wir waren nicht verheiratet.
Ändert das etwas an den Rechtlichenmöglichkeiten die sie genannt haben? Muss ich es im zweifelsfall gerichtlich durchsetzen? Welle Chance habe ich?

Ich dank für die schnelle bearbeitung.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.02.2009 | 14:14

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Für das Umgangsrecht kommt es grundsätzlich nicht darauf an, ob die Eltern des Kindes miteinander verheiratet waren. Entscheidend für den Umfang des Umgangsrechts ist es, wie weit bereits eine persönliche Beziehung zu dem Kind besteht. Da Sie nach Ihrer Schilderung vorher mit dem Kind zusammengelebt haben und auch regelmäßiger Kontakt zwischen der Großmutter und dem Kind vorhanden gewesen sein dürfte, gelten die vorgenannten Grundsätze auch in Ihrem Fall.

Sollte keine gütliche Einigung mit der Kindesmutter erzielt werden, kann zunächst auch der Versuch unternommen werden, eine Lösung durch Einbeziehung des Jugendamtes zu erreichen. Im Zweifel sind Sie tatsächlich auf die gerichtliche Durchsetzung angewiesen.

Die Erfolgsaussichten in einem gerichtlichen Verfahren können m. E. erst bei Kenntnis aller Umstände beurteilt werden. Nach Ihrer Schilderung des Sachverhalts sollten aber gute Chancen für eine Ausweitung des Umgangsrechts gegeben sein.

Mit freundlichen Grüßen

Dubbratz
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.02.2009 | 12:03

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