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Umgangsrecht+unehleiche Kind+neuer Partner


09.09.2006 10:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein Freund hat eine zweijährige uneheliche Tochter, die er laut gerichtlichem Beschluss jedes zweite WE sehen darf. Zwischen meinem Freund und der Kindesmutter findet keine Kommunikation statt und die Frau hat vom Anfang an versucht, dem Kindesvater das Umgangsrecht zu verweigern bzw. es stark einzuschränken, damit sich keine intensive Vater-Tochter-Beziehung entwickeln kann.
Die Kindesmutter hat neulich mitbekommen, dass er eine Freundin (mich) hat, da das Kind angeblich zu Hause meinen Namen ausgesprochen hatte. Sie hat gleicht per E-Mail von meinem Freund nach meiner Adresse und Telefonnummer verlangt, sie wolle nicht, dass ihr Kind Kontakt mit fremden Frauen hat.
Frage 1: Darf sie der neuen Partnerin des Kindesvaters die Begegnung mit dem Kind rechtlich untersagen, wenn es dem Kindeswohl nicht stört?
Die Kindesmutter verlangt von meinem Freund die genaue Auskunft per E-Mail, was er mit dem Kind an dem WE macht und verbietet ihm manche Aktivitäten, u.a. auch meine Anwesenheit, wenn das Kind bei meinem Freund ist. Sie spielt ihre Macht aus, weil es ihm als unehelichem Vater nicht gelungen ist, das geteilte Sogerecht für das Kind zu bekommen (ungerechte deutsche Gesetze, die ehrliche und gute Väter diskriminieren!!).
Frage 2: Darf sie rechtlich gesehen solche genaue Auskunft von ihm verlangen? Schließlich ist er der Vater des Kindes und kein Babysitter. Sie selbst erteilt ihm ja keine Auskunft über das Wohlbefinden bzw. Vorlieben, gesundheitlichen Zustand des Kindes.
Also, mein Freund bekommt von seiner Ex keine Informationen über seine Tochter. Die Tochter wird zu ihm gebracht, schweigend abgegeben und dann wieder abgeholt. Er weiß gar nichts über seine Tochter, z.B. was sie am liebsten zum Essen mag, wie sie gerne einschläft, ob sie überhaupt gesund ist usw. Gibt es eine Möglichkeit, die Frau rechtlich zu zwingen, die Auskunft über das Kind zu erteilen?
Ich warte auf Ihre Antwort.
Vielen Dank im Voraus

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Sehr geehrte Ratsuchende,

eine neue Lebenspartnerschaft des Kindesvaters ändert nichts an seinem Anspruch auf Umgangsrecht. Soweit das Kindeswohl nicht beeinträchtigt ist, ist die Kindesmutter nicht berechtigt, Art und Weise des Umganges negativ zu beeinflussen oder zu beschränken. Ihr Lebensgefährte kann sich diesbezüglich auf den gerichtlichen Titel berufen.

Darüber hinaus gilt sogar folgendes:

Der Umgangsberechtigte, also Ihr Lebensgefährte, hat das Recht, von der Kindesmutter Auskunft zu erhalten über persönliche Umstände des Kindes, wie z.B. schulicher Werdegang, Krankheiten etc. Im Gegenzug ist die Kindesmutter selbstverständlich auch über die Aktivitäten während des Umganges zu informieren. Das von Ihnen geschilderte Verhalten geht jedoch sicherlich zu weit.

Die Kindesmutter ist zudem verpflichtet, das Umgangsrecht zu fördern und auf das Kind Einfluss auszuüben, damit es das Umgangsrecht wahrnimmt (Verpflichtung zum Wohlverhalten).

Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vetrauen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.09.2006 | 11:12

Es ist klar, dass mein Freund das Umgangsrecht aufgrund einer neuen Partnerschaft nicht verliert. Aber hat die Frau die Möglichkeit, rechtlich (per Gericht) meinen Kontakt (als der neuen Partnerin) mit dem Kind auszuschließen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.09.2006 | 11:57

Einfache Antwort: Nein!

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