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Umgangsrecht bei Corona-Risikobetroffenheit

| 17.03.2020 14:30 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


16:27
Guten Tag,
ich bin Hauptbetreuende meines Sohnes bei gemeinsamem Sorgerecht. Aufgrund von Erkrankungen und Medikamenten bin ich risikobetroffen in Bezug auf einen schweren Verlauf von Covid-19. Mein Arzt rät mir zur Meidung aller Außenkontakte. Aufgrund der Schulschliessung und Homeoffice und großem Garten ist das kein Problem - wenn das Umgangsrecht nicht wäre. Kann ich dem Vater, der mit Frau, deren erwachsenem Sohn und zwei Kleinkindern zusammenlebt, aus Selbstschutz vorläufig den Umgang verweigern? Und müsste ich das per einstweiliger Verfügung vom Gericht festlegen lassen?
17.03.2020 | 15:02

Antwort

von


(689)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein zeitweiser Umgangsausschluss wird in Betracht kommen, wenn dieser aus Kindeswohlgründen geboten ist. Dabei kann natürlich auch eine Gesundheitsgefährdung des Kindes selbst oder der Hauptbetreuungsperson eine Rolle spielen. Insofern wäre eine Aussetzung des Umgangs mit dieser Argumentation durchaus denkbar und müsste dann im Wege der einstweiligen Anordnung von Ihnen beantragt werden.

Andererseits wird das Gericht unter Umständen darauf abstellen, dass der Umgang zwischen Kind und Vater Ihre Gesundheit nicht unmittelbar gefährdet bzw. mit geeigneten Sicherungsvorkehrungen entgegengewirkt werden kann.

Ohne gerichtliche Entscheidung sollten Sie den Umgang nicht verweigern, da Sie dann unter Umständen ein Ordnungsgeld auferlegt bekommen könnten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 17.03.2020 | 15:21

Vielen Dank! Geeignete Sicherheitsvorkehrungen gegen die Ansteckung kommen aber bei tagelangem Aufenthalt im väterlichen Haushalt eher nicht in Betracht. Vielleicht kann man an seine Vernunft appellieren und einen gemeinsamen Spaziergang vorschlagen und dabei die Sicherheitsvorkehrungen beachten...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.03.2020 | 16:27

Ein vernünftiges Gespräch ist immer empfehlenswert, ebenso wie eine einvernehmliche Lösung des Problems für alle Beteiligten, insbesondere Ihr gemeinsames Kind, förderlich ist.

Bewertung des Fragestellers 17.03.2020 | 16:05

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