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Umgangsrecht KV / Großeltern

| 05.01.2014 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Mein Sohn (3) lebt bei mir, gemeinsames Sorgerecht. Lt. Gerichtsurteil sieht er den Kleinen jedes zweite Wochenende und die Hälfte der Ferien.

Zwischen mir und meinen Schwiegereltern kam es zur Spannungen, weswegen das Gericht den Schwiegereltern verboten hat, das Kind bei mir an den Umgangswochenenden abzuholen. Das darf lt. Urteil nur der Vater. Die Großeltern leben in der Nähe zum Kindsvater.

Das Umgangsrecht der Großeltern ist nicht gerichtlich geregelt.

Dies vorab, nun zum aktuellen Fall:
Ab dem 26. 12. hatte der KV 10 Tage Umgang, von denen das Kind für mindestens 4 Tage und Nächte zu den Großeltern abgeschoben wurde, weil er gearbeitet hat. Das wusste ich vorher nicht, er hatte mir mitgeteilt, mit dem Kleinen in Urlaub fahren zu wollen, was ja nicht stimmte. Das war nicht das erste Mal.

Nun meine Frage:
1.) Darf der Kindsvater das Kind während seiner Umgangstermine immer wieder zu seinen Eltern abschieben, auch über Nacht?
2. ) Wenn nicht, verklage ich eher die Schwiegereltern oder den Kindsvater?

Danke vorab.
Eingrenzung vom Fragesteller
05.01.2014 | 21:52

Sehr geehrte Ratsuchende,


nach der Mitteilung des Plattformbetreibers haben Sie den empfohlenen Richtpreis erheblich unterschritten und dadurch bei der Beantwortung der Frage die niedrigste Variante gewählt. Ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten. Nun zur Antwort Ihrer Fragen:


Nein, der Kindesvater darf nicht ohne Absprache mit Ihnen das Kind an die Großeltern abschieben. Diese gilt auch unabhängig von dem Streit zwischen Ihnen und den Großeltern.


Wenn dieses "Verhalten" nicht abgestellt wird, werden Sie die gerichtliche Entscheidung herbeiführen müssen - der "Gegner" wäre dann der Kindesvater, nicht die Großeltern.


Ich rate Ihnen dringend dazu, einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Wer die Kosten für die Beratung oder Vertretung durch einen Rechtsanwalt finanziell nicht aufbringen kann und dem keine andere zumutbare Möglichkeit für eine Hilfe zur Verfügung steht, hat für außergerichtliche Verfahren einen Anspruch auf Beratungshilfe, die beim Amtsgericht zu beantragen ist. Auf

http://ra-bohle.blog.de/2013/05/31/beratungshilfe-16075410/

weise ich hin.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

Bewertung des Fragestellers 05.01.2014 | 22:21

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Vielen Dank für die Bewertung. MfG RA Thomas Bohle, Oldenburg
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