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Umgangsrecht Ferienzeiten


| 05.02.2018 11:58 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Fragen zum Umgangsrecht in den Ferien


Es besteht geteiltes Sorgerecht mit dem Kindsvater. Er nimmt in der Regel 2-wöchentlich die Besuchsregelung wahr. Seit der Scheidung vor einem Jahr herrscht leider Krieg. Bis zur Scheidung hatte sich der Vater vorbildlich gekümmert direkt danach hat er alles auf das gesetzliche Mindestmaß reduziert. Das Jugrndamt hilft mir auch nicht wirklich weiter. Familie habe ich nicht. Ich kümmere mich um alles alleine.

Unsere Tochter wird dieses Jahr eingeschult. Aufgrund von Schliessungszeiten der Kita müssen mit 2 Wochen Eingewöhnung dieses Jahr rund 8 Wochen im Sommer abgedeckt werden. Nach Rücksprache mit meinem Arbeitgeber bekomme ich 5 Wochen frei (die 3 letzten Ferienwochen und die Eingewöhnung also fast mein ganzer Jahresurlaub). Der Kindsvater lehnt ab mehr als eine Woche in den Sommerferienferien zu übernehmen. Meine Tochter müsste dadurch die 1. Ferienwoche in eine fremde Ersatzkita. Die 2. Woche wäre sie beim Vater und die 3. Woche wäre sie in der noch fremden Schulbetreuung. Dies möchte sie jedoch auf gar keinen Fall und weint. Aus meiner Sicht ist das Verhalten des Vaters kindeswohlschädlich. Der Vater hat eine neue Partnerin mit Kind mit denen er zusammenlebt. Dort sind die Ferirn auch abzudecken.. wir wohnen aufgrund seines Umzugs 30 km voneinander entfernt. Was kann ich tun, damit meine Tochter nicht hin und hergeschickt wird? Ich würde eine durchgehende Betrruung in der Ersatzkita versuchen damit sie nicht immer rausgerissen wird und die Woche Ferien dem Vater Versagen, aber nur weil diese Situation unzumutbar ist. Ich wünsche mir im Sinne unserer Tochter gerade für dieses Jahr und den Übergang von Kita zur Schule eine hälftige Teilung. Wie ist die durchsetzbare Regelung für alle kommenden Ferien? Ich bin Vollzeitbeschäftigt und bekomme keinen Unterhalt. Nur für meine Tochter.
05.02.2018 | 12:24

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach dem geschilderten Sachverhalt gibt es noch keine verbindliche (gerichtliche) Umgangsregelung, so dass Sie den Vater aus eine solchen nicht verpflichten können.

Grundsätzlich kann der Vater nicht zum Umgang gezwungen werden, da nach der Rechtsprechung davon ausgegangen wird, dass erzwungener Umgang nicht kindeswohldienlich ist.

Aufgrund dessen, dass es keine Regelung gibt, sind Sie jedoch auch nicht verpflichtet dem Vater den Umgang dann unbedingt zu geben wenn er es will. Daher können Sie so verfahren wie beabsichtig, d.h. zwei Wochen oder keine, da dies im Kindeswohl-Interesse liegt.

Für die Zukunft können Sie nur eine verbindliche Regelung über das Gericht herbeiführen, da nach der Schilderung eine Vermittlung über das Jugendamt nicht zielführend war. Gegebenenfalls wäre noch die Möglichkeit in einer Beratungsstelle mit dem Vater zusammen eine Regelung zu finden, aber 100% verbindlich ist dies dann auch nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.





Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)


Nachfrage vom Fragesteller 05.02.2018 | 12:36

Sehr geehrte Frau Sperling,
es gibt bisher keine gerichtlich herbeigeführte Umgangsregelung. Wie funktioniert das? Was muss ich dafür tun und hat diese Aussicht auf Erfolg ... also geteilter Umgang in den Ferien? Wie sieht ein „normaler" gerichtlich festgelegter Umgang aus? Da der Vater seine Tochter „liebt" aber in erster Linie nur daran denkt mir das Leben schwer zu machen interessiert mich, ob sich ein gerichtliches Verfahren lohnt. Meine Nerven liegen eh blank. Ich möchte meine Tochter nicht „abschieben" aber eine vernünftige faire Regelung in ihrem Sinne herbeiführen. Zumal meine Tochter ihren Vater (noch) gerne sehen möchte trotz aller Umstände.
Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und ihre Antwort!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.02.2018 | 16:11

Es müsste ein Antrag auf Regelung des Umgangs beim zuständigen Familiengericht gestellt werden. Wenn der Vater jedoch den geteilten Umgang in den Ferien ablehnt und dies auch vor Gericht, wird ein solches Verfahren keinen Erfolg haben, den Vater zum hälftigen Umgang zu verpflichten. Gegebenenfalls müsste er sich dann erhöhten Betreuungskosten beteiligen.


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Bewertung des Fragestellers 05.02.2018 | 22:59


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