Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Umgangsrecht


27.01.2005 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich bin seit 04.2002 von der Mutter meiner beiden Kinder (w13, m11) geschieden, wir haben gemeinsames Sorgerecht. Umgangsvereinbarungen mussten jeweils gerichtlich festgelegt werden und sehen seit 2002 im wesentlichen wie folgt aus: jedes zweite Wochenende, jeweils der zweite "hohe" Feiertag, drei Wochen in den Sommerferien, eine in den Weihnachtsferien sowie eine weitere Woche nach freier Vereinbarung. Seit dieser Festlegung ist die KM mit den Kindern ohne meine Zustimmung rund 70 KM zu ihrem neuen Partner gezogen.

Die KM ist zu 50 % berufstätig, in der Zeit, in der die Kinder bei ihr sind, kann und will sie sich nicht immer um sie kümmern und quartiert sie statt dessen bei ihren 70 KM entfernt lebenden Eltern ein. Insbesondere in den Ferien nutzt sie die Abwesenheit der Kinder zu gemeinsamen Urlauben mit ihrem Partner, was regelmäßig dazu führt, dass die Kinder den zweiten Teil der Ferien bei den Großeltern untergebracht werden.

Die Kinder sind sehr gerne bei mir, bei mir haben sich mittlerweile auch günstigere Arbeitsbedingungen (home-office) ergeben, die mir einen erweiterten Umgang ermöglichen würden. Die KM ist jedoch trotz mehrfacher Nachfrage nicht bereit, über eine Veränderung geschweige denn Erweiterung meines Umgangs zu sprechen, auch nicht, wie von mir vorgeschlagen unter Einschaltung des Jugendamtes.

Ich strebe neben einer geringfügigen Erweiterung (z. B. vier zusätzliche Wochenenden pro Jahr) vor allem an, dass ich bei Unterbringung der Kinder ausser Haus vor anderen Personen gefragt werde. Wie kann ich die KM trotz ihrer hartnäckigen Verweigerung zu einem Gespräch zwingen ? Ist eine entsprechende erneute Klage aussichtsreich ?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Seh geehrter Ratsuchender,

setzen Sie sich zunächst selbst mit dem Jugendamt in Verbindung und schildern Sie dort erneut den Sachverhalt.

Der Mitarbeiter des Jugendamtes wird die Kindesmutter zu einem Gespräch laden. Sollte die Kindesmutter nicht erscheinen, ist außergerichtlich leider nichts mehr zu machen.

Einen Zwang zu einem Gespräch können Sie dann nicht weiter ausüben.


Es bleibt Ihnen dann wirklich nichts anderes übrig, als erneut Klage auf erweiterten Umgang beim Familiengericht einzureichen.

Aufgrund der von Ihnen geschilderten Gegebenheiten bestehen hier gute Chancen, eine für die Kinder und Sie positive Entscheidung herbeizuführen. Denn allein das Kindeswohl wird in diesem Verfahren berücksichtigt. Sie sollten gegenüber dem Gericht daher weitere Angaben machen, warum der erweiterte Umgang dem Kindeswohl förderlich ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia-True-Bohle
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER