Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Umgangskontakte

19.05.2008 12:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

sehr geehrte Damen und Herren,

mein ältester Sohn ist 14 jahre alt.
Sein Vater und ich sind seit 2005 getrennt und seit 2006 geschieden.Während der Ehezeit kam es oft zu gewalttätigen Übergriffen von seiten meines Exmannes. Auch nach der Trennung musste der Richter eine Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz ausstellen.
Seitdem ist eine Umgangspflegerin zur Regelung des Umgangs eingeschalten.
Diese interessiert sich allerdings recht wenig für die Belange der Kinder, vielmehr sieht sie sich als "Sekretärin" meines Exmannes.
Mein Sohn ( 14 Jahre alt ) möchte nun nicht mehr an jedem Kinderwochenende seinen Vater sehen, er will selber entscheiden wann und wie er ihn sehen will.
meine Frage nun: Darf ein Jugendlicher, ab dem 14. Lebensjahr, die Umgangskontakte teilweise, nicht alle, ablehnen?

Mit freundlichen Grüssen

19.05.2008 | 12:16

Antwort

von


(2311)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,


der Kindeswunsch wird zwar von den Gerichten unter Berücksichtigung seiner geistigen Entwicklung berücksichtigt, so dass das Selbstbestimmungsrecht im Rahmen einer gerichtlichen Anhörung eine gewichtige Rolle spielen wird, zumindest hinsichtlich des Umfanges. Das Gericht wird also hier Ihren Sohn anhören müssen, um die Gründe zu erfahren und zu prüfen.

Ein gänzlicher Ausschluss wird nur bei einschneidenen Verletzungen des Kindeswohles in Betracht kommen, wobei Sie als Mutter aber aufpassen müssen:

Denn st der Kindeswille dem Umgang entgegen, so kann der andere Elternteil, also Sie, durch Zwangsmaßnahme (in der Regel Bussgeldandrohungen) angehalten werden, den Kindeswillen durch erzieherische Maßnahmen dahingehend zu beeinflussen, dass das Kind den Umgang wahr nimmt (OLG Karlsruhe, Beschluss 13.09.2002, Az.: 16 WF 110/02 ).

Es sollte, wenn eine Einigung nicht möglich ist, daher ein Antrag auf Neuregelung des Umgangsrechtes gestellt werden. Im Rahmen dieses Antrages wird es dann auch zur Anhörung kommen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Ergänzung vom Anwalt 27.05.2008 | 13:12

Sehr geehrte Ratsuchende,

irgendetwas klappt da mit dem Forderungseinzug nicht. Bitte beheben Sie das Problem schnell, damit es nicht zu kostenpflichtigen Ausweitungen kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

ANTWORT VON

(2311)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90404 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Es ging um die Auswirkungen der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes auf Mietverhältnisse. Zwar konnte Herr Saeger nicht auf eine existierende Rechtsprechnung zurückgreifen, da die Novellierung noch sehr neu ist, er gab ... ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Sehr ausführliche hilfreiche Antwort, ich bin mit den Informationen sehr zufrieden! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Superschnelle Antwort auf meine Frage und sehr hilfreich ...
FRAGESTELLER