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Umgang/Terror vom Exfreund


20.04.2006 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein Exfreund mit dem ich einen gemeinsamen unehelichen Sohn habe terrorisiert mich seit Jahren.In Stichworten:
Er benutzt auf raffinierte Weise seinen Sohn dazu.
Trotz der schlimmen Geschehnisse seit Schwangerschaft hatte Ex als unser gemeinsamer Sohn 2 Jahre alt war regelmässigen Kontakt mit seinem Sohn. Diesen nutzt er jedoch um mich weiterhin zu bedrohen und zu terrorisieren.

Ich hatte daher auf einen belebten Übergabeort bestanden, da ich hoffte, dass dann nichts passieren könne. Trotzdem kam es z.b. zu einer verfolgungsjagd mit dem Auto und immer wieder droht er mir dass ich nicht mit heiler Haut davonkomme. Ferner, dass er dafür Sorgen wird dass ich das Sorgerecht verlieren werde.
Zig Mal hat dieser Mann in der Vergangenheit Polizeieinsätze gegen mich und meine Familie inzeniert. Er behauptete ich sei eine psychisch Kranke und würde dem Kind was tun. Letztes Jahr hat dieser Mann auch wider diverse Polizeieinsätze inzeniert.
Da er wohl sehr gut auftreten kann und andere Menschen mit seinen Geschichten überzeugen kann, glaubt man ihm seine Märchen.
Ich habe den eindruck, dass er selber seine Geschichten glaubt, dadurch kann er leider auch andere davon überzeugen.
Mehr zu erzählen sprengt den Rahmen. Nur soviel. Ich mache mir Sorgen auch um meinen Sohn. Nach den Besuchen bei seinen Vater nässt er ein und kotet ein. Ferner wart sein Vater rücksichtslos gegenüber seinem Sohn in der Vergangenheit, keine Hilfe bei Krankheit. Er selber kann sein vermeintliches Recht gut durchsetzten
Er besteht z. Beispiel auf Urlaub mit 5-jahrigen nach Afrika.Safariitour mit Auto!
Ansonsten wird er dafür Sorgen, dass mir das Sorgerecht entzogen wird.
es gibt eine gerichtliche vereinbarung, dass er alle 2 Wochen Umgang hat. Muss ich mein Kind mit ins Ausland geben zu einem Urlaub ?

Kann ich den Umgang aussetzen ? Habe die Befürchtung, dass wirklich etwas nicht stimmt mit dem Kindesvater. Ich mache mir sorgen um meinen Sohn, da er nach dem Umgang einnässt und einkotet.

Bin dankbar für Hilfe.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

das Verhalten Ihres Ex-Freundes stellt eine Gefährdung des Kindeswohls dar. Ihr Kind reagiert auf diese psychischen Belastungen nach Besuchen bei dem Vater in der dargestellten Art und Weise. Nach § 1684 BGB soll das Umgangsrecht der eigentlichen Intention des Gesetzgebers zufolge unter anderem die Erziehung des Kindes fördern. Der Ausschluss oder die Beschränkung des Umgangsrechts ist aber nur dann gerechtfertigt, soweit sie durch eine konkrete Gefährdung des Kindes besteht. Da es nach Ihrer Schilderung eine Vielzahl von Vorkommnissen mit Ihrem Ex-Freund gab, die sich gegen Sie und Ihr Kind richteten, kann ich Ihnen nur anraten, sich umgehend von einem Kollegen Vorort beraten zu lassen und diesem lückenlos den Sachverhalt schildern. Erst dann wird es möglich sein, die richtigen Schritte einzuleiten.

Als mögliche Maßnahmen kämen in Betracht:

- vorübergehende Einstellung des Umgangsrechts
- Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf Ihre Person
- Verbot des Ex-Freundes, sich Ihnen oder Ihrem Kind oder Ihrem Wohnsitz mehr als 1oo m zu nähern

um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Da Ihr Ex-Freund eine offensichtlich problematischer Charakter ist, der zu überschießenden Reaktionen neigt, sollte man nach Kenntnis aller Tatsachen die weiteren Schritte wohl überlegt abwägen und nicht zögern, selbst Strafanzeigen gegen Ihren Ex-Freund zu stellen oder das Gericht zur Durchsetzung umgangsrechtlicher oder sorgerechtlicher Ansprüche zu bemühen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste Orientierung vermittelt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen


Matthias Pilath
Rechtsanwalt



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