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Umgang mit Verbrauchern


12.12.2009 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte gerne einen Rat, wie ich mich bezüglich folgender Situation verhalten kann:

Im Frühsommer diesen Jahres habe ich eine Zusatzversicherung über das Internet gesucht. Daraufhin erhielt ich ständig ANrufe von einem Versicherungsmakler. Als der Makler mir mitteilte, dass er die Lösung für mein Problem hätte und mir weiterhelfen könnte, willigte ich ein und vereinbarte einen persönlichen Termin.
Auf Grund der guten Lösung, die mir angeboten wurde, wollte der Makler dann aber nicht nur diesen einen Vertrag betreuen, sondern eine Vollmacht für die Betreuung aller Versicherungsverträge haben.
Da ich mir etwas überrumpelt vorkam, hatten wir vereinbart, es zunächst bei der Betreuung dieses einen Zusatzvertrages zu belassen und uns später wegen der anderen Verträge nochmals im Spätsommer zu treffen. Auf die Nachfrage, was es für mich bedeute, wenn ich alle Verträge durch den Makler betreuen lassen würde, erhielt ich die Aussage, es würden mir keinerlei Kosten oder Nachteile entstehen. Während der letzten Monate war ich zeitlich sehr eingespannt und hatte keinen freien Kopf für Versicherungsverträge. Als aber die vehementen Anfragen des Maklers wegen der weiteren Zusammenarbeit nicht aufhörten und ich auch tatsächlich Beratungs-und Betreuungsbedarf hatte, nahm ich einen weiteren Termin wahr, an dem ich alle Unterlagen übergeben hatte, mit der bitte um Optimierung, Kündigung, etc.
Dabei äüßerte der Makler swiederholend, dass meine Verträge viel zu teuer seien und bisher immer nur der Vermittler daran gut verdient hätte, für mich wären sie nicht optimal oder unbrauchbar gewesen. In der Hoffnung, dass nun Ordnung, Klärung und Optimierung durch den Makler versgeschaffen würde, unterschrieb ich die Vollmacht zur Betreuung der restlichen Verträge.

Als ich den Makler vor einigen Tagen bezüglich einiger Vertragskündigungen die terminlich eilten, mehrmals anrief und anschrieb, erhielt ich keinerlei Reaktion.

Statt dessen erhielt ich alle meine Unterlagen mit einem Anschreiben zurück, dass das Maklerunternehmen professionelle Dienstleistungen durch hochqualifizierte Mitarbeiter anbietet und dass meine Versicherungsverträge nicht das nötige Volumen hätten um daraus für sich Erträge zu erwirtscaften.

Ich fühle mich hier ganz schön "veräppelt" und empfinde dies als Beleidigung. Zumal ich die ganze Zeit gedrängt wurde und ich erst nicht so recht wollte.
Ich bin ein kleiner Privatmann mit ganz normalen Versicherungsverträgen.
Im Restaurrant sagt der Kellner auch nicht, ich bediene Sie erst, wenn Sie mir ausreichend Trinkgeld geben.
Mit Professionalität hat das meiner Ansicht nach wenig zu tun.

Komischerweise, hat der Makler die Vollmacht für die bereits abgeschlossenen Zusatzversicherung nicht widerrufen. Da hat er ja schon verdient.

Was habe ich hier für Möglichkeiten?

Herzlichen Dank!
Freundliche Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage angesichts Ihrer Schilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Letztlich sind Sie enttäuscht über den unprofessionellen Verlauf der Angelegenheit. Ihren Schilderungen ist jedoch nicht zu entnehmen, dass Ihnen - bislang - ein Schaden durch die Vorgehensweise des Vermittlers entstanden ist. Gegebenenfalls können Sie sich beim Vorgesetzten des Vermittlers beziehungsweise bei dem betreffenden Maklerunternehmen beschweren - etwaige rechtlich durchsetzbare sonstige Möglichkeiten stehen Ihnen aber nicht zur Verfügung.

Angesichts der Vorgehensweise des Vermittlers sollten Sie aber nachweislich (also am besten per Einschreiben/Rückschein) die von Ihnen erteilte Vollmacht unverzüglich widerrufen, sich den Widerruf bestätigen lassen und auf Auskunft bestehen, welche Schritte der Vermittler mit der von Ihnen erteilten Vollmacht unternommen hat. Ansonsten hätten Sie leider keinen Einfluss darauf, welche Schritte der Vermittler "in Ihrem Namen" unternimmt.

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