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Umgang an Feiertagen (Ostern, Weihnachten,..) einfache Frage


| 23.01.2006 10:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Habe gemeinsames Sorgerecht mit meiner Ex-Freundin über 5 jähriges Kind. Ex wollte gerichtliche Festlegung des Umgangs. Habe 14 tägiges Umgangsrecht am Wochende und einmal innerhalb der Woche. Nachdem Ex letztes Weihnachten einfach mit dem Kind verreist ist (aber nor vor der Parteivereinbarung vor Gericht) drängt sich die Frage auf wie in Zukunft der Umgang an Feiertagen statt finden wird. Dieses Jahr hat sie nach der getroffenen Vereinbarung (Umgang alle 14 Tage) zufällig das Kind am Oster-und Weihnachtswochende. Setzen solche Feiertage die allgemeine Regelung ausser Kraft. Der Richter wollte keine Feiertagsregelung in die Vereinbarung aufnehmen, da er nach meinem Eindruck schon reichlig vom eigentlichen Antrag genervt war, da er natürlich wusste, dass eine gerichtliche Festsetzung häufig am realen Leben vorbei geht.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Haltung des Richters, keine Regelung betreffend die Feiertage in die Vereinbarung aufzunehmen, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist üblich und aus meiner Sicht auch notwendig, eine solche Regelung zu treffen, eben weil es ansonsten derartigen Problemsituationen kommen kann. Die Regelung, die Ihnen stur ein vierzehntägiges Umfangsrecht einräumt, wird durch Feiertage nicht außer Kraft gesetzt.

Sollte es sich bei der aktuellen Regelung um einen gerichtlichen Beschluss über Ihren Antrag handeln, dann könnten Sie unter Umständen - sofern die Frist noch nicht abgelaufen ist - hiergegen Beschwerde einlegen. Sollte es sich jedoch lediglich um eine Vereinbarung, die gerichtlich beurkundet ist, handeln, wird Ihnen wohl nichts anderes übrig bleiben, als erneut mit Ihrer Ex-Freundin in Verhandlungen zu treten. Sie sollten sich dabei anwaltlicher Hilfe oder der Unterstützung durch das zuständige Jugendamt bedienen. Dabei sollte Ihre Ex-Freundin darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie - unabhängig von dem Inhalt der derzeitigen Regelung - dazu verpflichtet ist, ihrem Kind den Umgang mit Ihnen zu ermöglichen, und dass es hierfür einer vernünftigen Regelung betreffend die Feiertage bedarf.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen. Für Rückfragen wie auch für eine weitergehende Vertretung stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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