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Umgang Unterbunden.

| 24.01.2011 21:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


ich habe einen sohn von 4 und getrennt von dem vater seit 2 jahren. wir waren vor 2 jahren vor gericht. jedes jahr beim jugendamt weil der vater immer wieder das gleiche macht. er verweigert jägliche komunikation über den umgang mit ihm und dem gemeinsahmen sohn. Beispiel: mein sohn kam nach hause vom umgang mit dem vater und ein zahn war abgebrochen. ich musste hinterher telefonieren um zu fragen und um zu erkunden was den war. er meinte er sei gegen den tisch gelaufen. Beispiel 2. mein sohn kam vom umgang zurück und sein pipi mann war endzündet. kein komentar, kein vorheriges bescheid sagen. Beispiel 3. er hatte wohl an einem wochenende fieber und hat medikamente bekommen. als ich fragte wie lange wann und wie hoch meinte er er hätte nicht gemessen. ich muss aber sowas wissen für eventuelle nachbehandlungen beim kinderarzt. mein sohn trägt seit 1nem jahr keine pempas mehr und fährt auch nicht mehr im kinderwagen. beim vater ja den es ist ihm bequemer. er hält ihn also klein, er verbietet ihm soziale umgänge wie vor kurzem seinen kinder geburtstag und meint nur der junge bleibt so klein. seine neue freundin kam trotz vertraglich festgehalten übergabe ohne neuen partner mit ihm. ich bin höfflich also sagte ich hallo und wollte mit meinem sohn gehen. da kammen sprüche hinterher, drohungen... also alles was man sich vorstellen kann. ich hab vor 2 jahren bei gericht eine einstweilige verfügung bekommen wegen stalking und telefon terror. er drohte mit dem sohn zu verschwinden und ich würde ihn nie wieder sehen.er geht mit unserem sohn ständig zum frisör obwohl ich das nicht möchte. die haare sind immer zu kurz und die ohren nie frei geschnitten. ungleichmässig und einfach zu kurz. das sind ein paar einzelheiten über uns. da giebt es noch 100 dinge mehr.er verweigert eine vorsprache beim jugendamt womit ich jetzt wieder meinen anwalt eingestellt habe und auf raht des jugend amtes den umgang eingestellt habe. jetzt meine frage... ist mal wieder eine vorsprache vor gericht gerechtfertigt oder übertreibe ich mit der fürsorge um meinen sohn? ich danke im vorraus sollte ich eine antwort erhalten. ich weiss echt nicht mehr weiter. die unruhe steht bei uns zuhause, das ist unerträglich. ich will meinem sohn seinen vater nicht nehmen das tut mir weh aber wie kann ich handeln das es besser wird? danke. mfg melanie

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Grundsätzlich besteht ein Umgangsrecht des Vaters mit seinem Kind, unabhängig davon, ob gemeinsames Sorgerecht besteht oder nicht. Nach § 1626 III BGB sind beide Eltern sogar zum Umgang verpflichtet. Das Kind hat ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen nach § 1684 BGB .

Die Umgangsregelung muss jedoch dem Kindeswohl dienen, was dann nicht gegeben ist, wenn der Vater kein Interesse am Umgang hat oder dem Kind während des Umgangs Schaden zugefügt wird. Das Umgangsrecht kann erst dann versagt werden, wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Sofern Ihr Sohn jedes Mal gesundheitlich beeinträchtigt ist, wenn er von den Besuchen beim Vater zurück kommt, muss überlegt werden, ob der Umgang in der bisherigen Form fortgesetzt werden kann bzw. ob dieser nicht ganz zu versagen ist. Hierzu ist aber eine gerichtliche Entscheidung erforderlich, § 1684 IV BGB . Die von Ihnen geschilderten Zustände sind sicherlich nicht als harmlos einzustufen und lassen Zweifel aufkommen, ob Ihr Sohn im erforderlichen Umfang sorgfältig betreut wird. Hierbei wird sicherlich auch das Alter Ihres Sohnes von erst 4 Jahren berücksichtigt werden müssen.
Ein totaler Ausschluss des Umgangsrechts ist jedoch nur in Ausnahmefällen zu erwarten. Vielmehr wird das Gericht in Streitfällen eher einen begleiteten Umgang, also in Anwesenheit einer dritten Person, anordnen.

Der Rat des Jugendamts, den Umgang vorerst ganz auszusetzen, ist riskant, da der Vater hierauf seinerseits mit einer einstweiligen Anordnung reagieren könnte und so der Umgang zumindest vorläufig gerichtlich durchgesetzt werden könnte.
Um eine schnelle Klärung der Angelegenheit herbeizuführen können Sie beim Familiengericht den Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 49 FamFG beantragen, die darauf zielt, das Umgangsrecht zu beschränken bzw. ganz auszuschließen. Es ist auch möglich, mit dem Kindsvater eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. Sollte er sich nicht daran halten, wäre dann wiederum eine gerichtliche Entscheidung herbeizuführen.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


Rückfrage vom Fragesteller 25.01.2011 | 12:02

mein recht? was kann ich nun tun und beantragen?! Änderungen und erläuterung zu teil 1.

-der vater verweigert ein gespräch mit dem jugendamt.

-jugendamt sagt ich soll den umgang verbieten da die entwicklung des kindes eingeschränkt wird beim vater.

-der vater will mehr rechte kann aber nicht mehr verantwortung übernehmen da ich bewilligt habe er darf alle 2tage anrufen. er vergass abzusagen, sagte ab und rief in 2 wochen nur 2 mal an.

-der vater verweigert die abgabe von wichtigen papieren die für verzögerung von geldern sorgen.

-mein sohn kommt weinend zu mir und sagt ich soll nicht gehen, weil die neue freundin vom papa (seit 2 monaten beziehug)sagt er soll bei papa bleiben und nicht zu mama gehen.

-"papa schreit wenn ich blödsinn mache" habe den vater drauf angesprochen darauf kam mein sohn nach einem umgang zu mir und sagte "jeremy hat gelügt"

-generell nach dem umgang verweigert mein sohn vernünftige nahrung (mittagessen) wird hysterisch vor dem zubett gehen,schreit und wird nachts weinen wach.

das war nur nochmal eine erläuterung zu dem thema. da giebt es wirklich noch 100 dinge mehr die zu besprechen sind. was nun tun? soll ich zum anwalt? jugendamt wird ja verweigert vom vater und persöhnliche absprachen will er sich nicht drauf einlassen. mfg melanie.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.01.2011 | 12:11

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Die Eigenarten des Vaters werden sie nicht abstellen können. Allerdings können Sie die Herausgabe wichtiger Unterlagen etc. mittels einer Herausgabeklage verlangen.

Wie bereits ausgeführt, scheint das Kindeswohl vorliegend gefährdet zu sein, wenn der Umgang in der bisherigen Form fortgesetzt wird. Sie sollten deshalb möglichst schnell einen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen und entsprechende Anträge beim zuständigen Familiengericht stellen. Nach Ihren Schilderungen ist dies keine Übertreibung und durchaus gerechtfertigt.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 25.01.2011 | 14:20

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FRAGESTELLER 25.01.2011 5/5,0
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