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Umgang Änderung auch Wechselmodell

02.12.2019 07:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Hallo zusammen!

Also habe vor paar Monate mein 3 jährige Kampf im Gericht mein standarte Umgang bekommen. Psychologiesche Gutachten und alles mögliches ist hinter mir.
Also alle 14 Tage + die Hälfte von Ferien mein Sohn Philipp (7) ist bei mir. 2 Sohn Justin (16) war frei damit gesprochen, also kann selber entscheiden wann er zu mir kommt.
Meine Kinder mit Ex-Frau wohnen c. a 250 Meter von mir.
Ex arbeitet nicht. Der Philipp(7) ist von 8 Uhr bis 16 Uhr in der Schule und OGATA... Trotzdem hat sehr große schulische Problemen.
Leider meine Ex hat keine Lust mit Phillipp zu üben...
Z. B lesen, rechnen ua. habe ich ihn gelernt. Ex-Frau hat selber kein Schulabschluss und z. B Malaufgaben sind schon zu schwer für sie. Also ist absolut unkompetent damit und was schlimm ist ist einfach Faul Phillipp zu helfen... Hausaufgabenhilfe anfangen und enden sich mit dem Frage: Hast du schon alles richtig gemacht?
Das Kind ist absolut nicht dumm und genug fleißig, braucht nur bisschen elterische Unterstützung bei Hausaufgaben ua. Zieht sich gerne nach Oben, fehlt nur elterische Mitspiel. Ich übe ihn, aber 1x in 2 Wochen beim Umgang reicht nicht...
Die Lehrer haben schon empfohlen Philipp in 1, und jetzt in 2 Klasse wiederholen zu lassen...
Ja, so sind manchmal die Ergebnisse von "liebesvolle Alleinerzieung" bei faule Müttern...
Und das ist nur Anfang! Was kommt noch in paar Jahren ich kann mir nur vorstellen....
Mein Herz weint jeden Tag für Philipp...

Mein Plan ist Umgang auf Wechselmodell Woche/Woche zu ändern, damit ich mein Sohn besser für Schule unterstützen kann.
Also es bedeutet eine Woche wohnt Philipp bei mir, eine Woche bei seine Mama.
Philipp wünscht es auch sehr sehr gern!!!

Meine neue Ehefrau ist eine Künstlerin, hat genug mit Kinder gearbeitet und auch schon mit Philipp zusammen Bilder für Ausstellung gemalt...
Mein Stiefsohn Joshua (6) ist ein gute Spielpartner und Freund für Philipp.
Sind dabei auch super Beziehungen zwischen meine neue Ehefrau, Joshua und Philipp. Wir reisen zu 4 auch sehr viel..
Die Schule von Philipp ist in 400 Meter weit von meiner Wohnung.
Bin selbstständig kann meine Arbeitszeiten selber regeln. Ehefrau unterstützt Philipp auch sehr gern, wenn bei mir was nicht klappt.
Zu 4 wir sind sehr gute Team!

Also meine Frage: Wie kann ich problemlos mein Umgang auf Wechselmodell bisherige Umgang abändern?
Was soll ich zu beachten und wie gross ist mir so eine Chance?

Gerne Aufenthaltsbestimmungsrecht-Übertragung, aber damit habe ich schon Chancenlos versucht...

Wer kann uns helfen????? Wir sind aus Stadt Ratingen NRW

P. S Meine Ex wird sich natürlich gegen Umgang-Abänderung stellen und jeder Änderung wird versuchen mit alle möglichen Lügen vor Gericht zu verhindern....


Danke alle für Ihre Ratgabe!!!!!

LG
Konstantin

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Der Weg zum Wechselmodell ist grundsätzlich ähnlich wie bei der Durchsetzung von Umgangskontakten: Entweder Sie einigen sich mit der Mutter oder Sie führen eine gerichtliche Entscheidung herbei.

Allerdings: Das Wechselmodell erfordert in erheblichem Maße eine Zusammenarbeit beider Elternteile, weil eben beide je zur Hälfte und auch gemeinsam für alle wesentlichen Aspekte des Alltags eintreten müssen. Das funktioniert nur dann, wenn die Beziehung zwischen den Eltern von Achtung und Respekt geprägt ist und beide miteinander kooperieren wollen und können. Nach Ihrer Schilderung scheint es mir daran zu fehlen: Die Mutter hat Ihnen offenbar freiwillig nicht einmal den "normalen" Umgang einräumen wollen und Sie bezeichnen Ihre frühere Frau als "unkompetent und faul". Das sind nach meiner Einschätzung keine Voraussetzungen, bei denen ein Gericht zu dem Ergebnis kommt, dass das Wechselmodell dem Kindeswohl dient.

Sie sollten mit dem Jugendamt vor Ort sprechen und von dort eine erste Einschätzung einholen. Möglicherweise können die Mitarbeiter zu einer Lösung beitragen. Die könnte u. U. auch so aussehen, dass ohne Wechselmodell der Umgang erweitert wird, so dass Sie die Zeit haben, um Ihrem Sohn zu helfen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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