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Üble Nachrede am Arbeitsplatz

| 12.09.2014 10:13 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Ich habe gestern eine Fristlose Kündigung bekommen da ich Angeblich meine Vorgesetzten den Mittelfinger gezeigt haben soll. Ich würde so etwas nie machen und möchte die beiden wegen Rufmord und übler Nachrede Anzeigen. Ist es besser einen Anwalt vorher aufzusuchen oder kann ich beides gleichzeitig machen?

Sehr geehrte Ratsuchende,


die von Ihnen richtigerweise beabsichtigte strafrechtliche Verfolgung sollte in der Tat vorab anwaltlich auch auf die Beweisbarkeit hin geprüft werden.

Denn wenn Sie so einen Strafantrag stellen, werden Sie mit einer "Gegenanseige" der Vorgesetzen rechnen müssen, so dass die Frage der Beweisbarkeit elementar wichtig sein wird.


Zudem sollte auch die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten hinsichtlich der fristlosen Kündigung geprüft werden, da hier sehr kurze Fristen von drei Wochen laufen könnten.


Daher sollten Sie mit allen Unterlagen (soweit vorhanden) schnell einen Rechtsanwalt aufsuchen, die Sache in Ruhe prüfen und daraus notwendigen Schritte einleiten lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 12.09.2014 | 10:44

Habe ich überhaupt Chancen?
So wie sie schreiben haben die beiden ganze Arbeit geleistet

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.09.2014 | 10:54

Sehr gehrte Ratsuchende,


ohne die Gesamtumstände zu kennen, lässt sich abschließend nicht beurteilen, ob Sie Chancen haben.

Allein aufgrund Ihrer Sachverhaltsdarstellung, dem offenbar Fehlen neutraler Zeugen, würde ich die Chance im Strafverfahren derzeit für sehr gering einschätzen.



Arbeitsrechtlich sieht es ggfs. etwas besser aus - zwar stellt das Zeigen eines Mittelfingers gegenüber Vorgesetzen nach der überwiegenden Rechtsprechung einen Grund für eine fristlose Kündigung dar. Aber die Darlegungs- und Beweislast liegt dann beim Arbeitgeber und offenbar gibt es eben keinen neutralen Zeugen, so dass bei einem Arbeitsrechtsverfahren die Chancen höher sein werden.

Aber auch das ist nur eine vorläufige Einschätzung aufgrund der Schilderung. Es wird eine individuelle Beratung notwendig sein. Bedenken Sie dabei auch, dass bei einer fristlosen Kündigung eine Sperrzeit seitens der Agentur für Arbeit regelmäßig ausgesprochen wird, ein Vorgehen gegen die unberechtigte fristlose Kündigung also auch deshalb sinnvoll sein wird.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 12.09.2014 | 11:05

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Stellungnahme vom Anwalt:
Vielen Dank für die Bewertung und viel Erfolg beim weiteren Vorgehen. ... MfG RA Thomas Bohle, Oldenburg
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