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Ueble Nachrede


28.10.2006 22:29 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor etlichen Jahren im europäischen Ausland eine Gefängnisstrafe abgesessen.
Meiner deutschen Freundin habe ich selbstverständlich davon erzählt. Nun haben wir Streit und ich denke über eine Trennung nach.
Sie droht mir damit, sollte ich sie verlassen, daß sie die Angelegenheit von früher publik machen wird. Da ich selbständig bin, wären die möglichen Folgen geschäftsschädigend bis ruinös für mich. Kann ich eine Unterlassungsklage oder ähnliches gegen sie erwirken? Was muß ich tun, um sie daran zu hindern? Wie kann ich mich schützen?

Ein zweiter Punkt ist, daß sie behauptet, ich hätte sie im letzten Jahr vergewaltigt. Dies habe ich nicht getan. Sie sagt, sie hätte sich nur deshalb nicht von mir getrennt oder mich angezeigt, weil sie mich liebt. Vor dem Hintergrund einer möglichen Trennung will sie jetzt aber auch dies gegen mich ins Feld führen und droht mir mit einer Anzeige wegen Vergewaltigung.
Wie kann ich mich dagegen wehren? Muß ich nun meine Unschuld beweisen oder muß mir meine Schuld nachgewiesen werden? Hat ein Mann überhaupt Rechte, wenn eine Frau so etwas behauptet? Freundliche Grüße

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Da Ihre Freundin mit der Bekanntmachung Ihrer Verurteilung eine Art „an den Pranger Stellen“ vorhat wäre dies strafrechtlich relevant.

Bezüglich der angeblichen Vergewaltigung steht Ihnen natürlich die Möglichkeit einer Anzeige wegen falscher Verdächtigung offen. Strafrahmen hier sind Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe. Die Justiz reagiert hier zu Recht sehr streng bei der unwahren Behauptung einer Vergewaltigung.
Bezüglich der Vergewaltigung kommt bereits eine Anklage nur in Betracht wenn eine hinreichende Wahrscheinlichkeit der Verurteilung gegeben ist. Sofern lediglich die Behauptung einer gekränkten Freundin im Raum steht ist das nicht ausreichend.

Zudem stünde Ihnen in beiden Fällen dann unter Umständen Schadenersatz zu.

Sie sollten auf jeden Fall versuchen die Angelegenheit ohne große Auseinandersetzung zu erledigen. Denn möglicherweise handelt es sich hier nur um Drohgebärden aus Angst verlassen zu werden.


Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

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