Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Üble Nachrede??

04.08.2010 14:21 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Es handelt sich hier um eine recht seltsame Stituation. Ein ortsansässiger Geschäftsmann sprach mich nach nunmehr 10 Jahren intensiver Beobachtung an, wobei hinzuzufügen wäre, dass ich von dieser Beobachtung nichts bemerkt habe. Nachdem er durch Nachfragen bei meinen Großeltern meinen Namen und einige unwichtige persönliche Details erfahren hatte, unterhielt er sich jeden Samstag nach meinem Einkauf über längere Zeit mit mir. Ich empfand ihn zunächst als sympathisch und humorvoll, weswegen ich mich auf die Unterhaltungen einließ. Eine Liebesbeziehung kam für mich jedoch aus mehreren Gründen zu keinem Zeitpunkt in Frage. Er erzählte mir auch, dass er sehr glücklich verheiratet sei und angeblich nicht auf der Suche nach Abenteuern. So weit so gut, ich war der Meinung, dass sich da eine vertrauensvolle Freundschaft entwickeln könnte. Wenige Wochen später, an einem Sonntag rief er mich zu Hause an, erreichte aber nur meine Großmutter. Als ich kurz darauf in meine Straße einbog, winkte er mir und bedeutete mir anzuhalten, da er mit mir reden müsse. Auch darauf ließ ich mich ein. Im Zuge dieses Gesprächs erfuhr ich, das ser sich offensichtlich in mich verliebt hatte, was ich schon eine ganze Weile vermutete, jedoch könne er seine Frau nicht verlassen, da sie für ihn und das Geschäft, welches sie betreiben unentbehrlich sei. Er bat mich um ein Treffen zwischen ihm, mir UND seiner Frau, da er ihr bereits seine Liebe zu mir gestanden hatte. Sie war angeblich bereit mich kennenzulernen, was mir jedoch schier unmöglich erschien. Ich war der Meinung der Kontakt sollte abgebrochen werden, oder zumindest auf ein Mindestmaß, nämlcih meine Einkäufe, beschränkt werden. Er ließ sich jedoch davon nicht beirren und schickte mir einen riesigen Blumenstrauß mit einer Nachricht von ihm UND seiner Frau, die mir zu diesem Zeitpunkt noch gänzlich unbekannt war. Es folgten Transparente vor meiner Haustür, mehrere Male Rosensträuße, eine Annonce, in der keine Namen genannt wurden im örtlichen Bekanntmachungsblatt, jede Menge Liebesbriefe, etc.. Anzumerken wäre noch, dass er mir einen riesigen Rosenstrauß vor ca. 250 Leuten übergeben hat.
Er ließ sich von meiner Abneigung gegen ein Treffen nicht beeindrucken und redete auf mich ein, bis ich widerwillig zustimmte. Es kam zu besagtem Treffen und ich verstand mich mit seiner Frau überraschend gut. Sie tat mir im Grunde genommen Leid und ich versuchte ihr meinen Standpunkt klarzumachen. Es entwickelte sich eine mehr oder weniger freundschaftliche Beziehung, ich besuchte sie fast täglich und ich kann durchaus sagen, dass ich mich wohl gefühlt habe.
Dies sich in dieser Art bis zum 16.01.2010 (vom 05.09.2009), al ser mir bittere Vorwürfe machte, dass ich mich in dieser Woche nicht so oft wie gewöhnlich gemeldet hätte und auch nicht vorbeigekommen sei usw.. Es kam zum Streit, da ich mich in allerhöchstem Maße eingeent und kontrolliert fühlte. Ich bat ihn, mich in Ruhe zu lassen, was ihm offenbar nicht gelinegn wollte, gemeinsam geschriebene Briefe von ihm und seiner Frau folgeten. Weiterhin versuchte er einen engen Kontakt zu meinen Geschwistern herzustellen und sich dort untentbehrlich zu machen.
Dann folgte der erste Angriff: Eine Kart emit der Aufschrift ich würde üble Nachrede betreiben, an der er und seine Frau sich nicht beteiligen werden. Auch darauf, wie auf alles andere nach dem Streit, zeigte ich keine Reaktion, da ich mich bereits in hohem Maße belästigt fühlte. Ich entschied mich nichts zu unternehmen, da ich der Meinung war, es würde sich von selbst erledigen.

An einem Dorffest äußerte ich gegenüber dem Onkel seiner Frau, dass ich keinen Kontakt mehr haben möchte und dass dieses Thema für mich gegessen sei. Außerdem sei ich der Meinung, dass Dreierkonstellationen dieser Art sich nicht bewähren könnten, da im Falle der vorliegenden Verliebtheit des einen ein zweiter den Kürzeren ziehen würde.
Außerdem sagte ich wortwörtlich, er hätte wohl was an der Waffel und ich ließe mich nicht von ihm unter Kontrolle halten. Seine Frau betreffend äußerte ich mich wie folgt: Sie täte mir eigentlich noch Leid, da sie nichts anderes tue, als zu arbeiten und sie sei eine arme Sau.
Dies wurde ihm zugetragen mit einer kleinen Abwandlung: Aus dem von mir geäußerten Satz betreffend der Dreierkonstellation wurde etwas in dieser Art: "Die wollten mit mir einen Dreier machen.".

Nun möchte er nach eigener Aussage "vor Gericht", da dies rufschädigend sei usw..
Ich möchte daher gerne von Ihnen wissen, welche Chancen er damit hat und welche Möglichkeiten mir offenstehen.

04.08.2010 | 15:21

Antwort

von


(2272)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,


nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung und unter der Voraussetzung, dass Sie im Streitfall Briefe, Postkarten etc. vorweisen können, wird Ihnen im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung nichts geschehen, da Sie dann -nachweisbar- insoweit allein wahre Tatsachen dem Onkel erzählt haben.

Das diese dann den Sachverhalt offenbar anders wiedergegeben hat, ist Ihnen nicht anzulasten.


Auch Ihre Äußerungen, die Frau "sei eine arme Sau" und er hätte "einen an der Waffel" werden insoweit keine Konsequenzen nach sich ziehen. Beide Äußerungen haben noch nicht einen solch beleidigenden Charakter, dass daraus rechtliche Ansprüche abgeleitet werden könnten. Darüberhinaus halte ich beide Werturteil nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung für zutreffend.





Problematisch ist die Frage, was Sie nun machen können und sollten.

Möglich wären folgende Alternativen:

1.)

Sie stellen schriftlich klar, dass die Äußerung "Die wollten mit mir einen Dreier machen" von Ihnen nicht gemacht worden ist. Dieses sollte ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgen und ausdrücklich der Klarstellung dienen.

Eventuell würde damit Ruhe einkehren.

2.)

Sie erheben eine sogenannte Feststellungsklage mit dem Antrag, dass festgestellt wird, dass er keinerlei Ansprüche gegen Sie hat.

Hierbei hätten Sie dann aber die volle Darlegungs- und Beweispflicht und wären hinsichtlich der Kosten auch vorleistungspflichtig.

3.)

Sie fordern ihn schriflich auf, alle Kontakte zu unterbinden und Sie nicht weiter zu belästigen. Hält er sich nicht daran, bleibt Ihnen die Möglichkeit einer Unterlassungsklage.


All diese Möglichkeiten würden aber den Streit sicherlich wieder aufflammen lassen und Ihr Ziel, nämlich Ruhe zu bekommen, wahrscheinlich vereiteln.

Daher würde ich zu der weiteren Möglichkeit tendieren:

4.)

Sie sichern die Beweise und unternehmen aktiv gar nichts, warten also ab, ob tatsächlich noch etwas kommt. Ist dieses der Fall, sollten Sie dann einen Anwalt aufsuchen, um sich gegen die unberechtigten Vorwürfe zu wehren. Dabei könnten dann auch sogar widerklagend die obigen Punkte geltend gemacht werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle



Ergänzung vom Anwalt 11.08.2010 | 13:24

Sehr geehrte Ratsuchende,

offenbar gibt es mit dem Gebühreneinzug Probleme, die Sie bitte schnell beseitigen wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

ANTWORT VON

(2272)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81030 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle Info ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr freundlich, kompetent, hilfreich ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Eine schnelle, präzise und unmissverständliche Antwort – vielen Dank! ...
FRAGESTELLER