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Üble Nachrede, Verleumdung

16.01.2010 15:01 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Ein Konkurrent wurde Ende 2008 beim "schummeln" in einem Netzwerk erwischt. Seine Mitgliedschaft wurde gekündigt und sein Konto wurde gesperrt.

Um seine Unschuld darzustellen, schrieb er eine Email an das Netzwerk. Hier ein verkürzter Zitat:

" der Versuch unternommen ... Accounts ... von einer dritten Partei ... mutwillig ins Aus zu schießen "
Als mögliche Betreiber kamen wir zu folgendem Personenkreis :
"mein Name ", "meine Firma" , "Firma von Partner" etc...
Keinesfalls möchte ich diese Tätigkeiten ... gesichert zuschreiben
Meine Erkenntnisse beruhen auf starke Indizien ..."

Die vollständige Email habe ich direkt von meinem Konkurrenten erhalten, weil er der Meinung ist, dass seine Email absolut harmlos ist.

Ich bat ihn, die Stellungnahme zurückziehen, weil es nicht der Wahrheit entspricht.
Ich habe nur eine mündliche Entschuldigung erhalten.

Durch seine Email habe ich damals ca. 80,000 Euro verloren.
Die Überprüfung hat 2 Monate gedauert und während der Zeit habe ich 70 % Umsätze verloren.
Ich bin bis heute noch im Netzwerk aktiv .
Mein Konkurrent ist zwar auch aktiv, jedoch unter einen anderen Namen.

Meine Fragen :
Wie gut sind meine Chancen ?
Wieviel würde ich erhalten ?
Was würde mich die Klage kosten ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Fragen auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Die Erfolgsaussichten einer Klage auf eine Schadensersatzforderung von 80.000,- Euro lassen sich auf Grund der knappen Angaben zum Sachverhalt derzeit nicht abschließend beurteilen.

Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich eine Klage, auf Grund Ihrer Angaben für unbegründet, so dass Sie gar nichts erhalten.

Dabei kann dahingestellt bleiben, ob es sich bei den Äußerungen in der Email Ihres Konkurrenten tatsächlich um den Straftatbestand der üblen Nachrede oder Verleumdung erfüllende Tatsachenbehauptungen handelt, bzw. hier ein Vorsatz ggf. war, auf Grund des Hinzufügens des Zusatzes, dass die Äußerung lediglich auf starke Indizien beruht.

Jedenfalls müssten Sie einen adäquaten Ursachenzusammenhang zwischen der Äußerung in der Email und dem bei Ihnen eingetretenen Schaden nachweisen.

Ein solcher Ursachenzusammenhang ist derzeit nicht ersichtlich, so dass eine Klage demnach nicht begründet wäre.

Die Kosten eines Anwalts für ein zivilrechtliches Klageverfahren bei einem Gegenstandswert von 80.000,- Euro belaufen sich ohne Einigungsgebühr auf ca. 3620,- Euro. An Gerichtskosten wären 1.968,- Euro zu zahlen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.

Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen, sofern Sie der Nutzung dieser Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Eine weiterführende Vertretung zieht allerdings weitere Kosten nach sich. Im Fall einer Beauftragung würde ich den hier gezahlten Einsatz auf meine nachfolgenden Gebühren vollständig anrechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 16.01.2010 | 16:09

Sehr geehrter Herr Liebmann,

vielen Dank für die prompte Antwort.

Ich würde Ihnen gerne die vollständige Email zusenden.
Dann könnten Sie mir eine absolute Antwort geben.
Bitte teilen Sie mir mit, was mich das zusätzlich Kosten wird.
Es ist mir bewusst, dass ich die volle Schadenssumme nicht erhalte,
aber mir würde schon ein Urteil zu meinen Gunsten ausreichend.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.01.2010 | 17:12

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Sie können mir gerne die vollständige Email zusenden. Ich werde dann zunächst eine überschlägige Prüfung vornehmen und Ihnen sodann die ggf. zusätzlichen Kosten mitteilen.

Es wäre jedoch zudem erforderlich darzulegen, warum der sich für Sie ergebende Schaden aus dem Inhalt der Email resultieren soll.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

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