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Überweisungsbetrug, war Zahlungsempfänger bei Onlinehandel, Anzeige Geldwäsche

28.03.2016 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Wer eine Vorladung als Beschuldiger erhält, sollte in aller Regel von seinem Schweigerecht Gebrauch machen und zunächst durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht nehmen lassen. Häufig lässt sich durch eine Schutzschrift an die Staatsanwaltschaft eine Anklage verhindern.

Vorgeschichte:
Ich habe auf Ebay eine Konsole für 315€ verkauft und das Geld erhalten, auf der Überweisung standen Auftragsnummer und Ebay-Name vom Käufer im Betreff. Hatte die Konsole erst nach dem Erhalt des Geldes verschickt. Rechnung vom Versand besitze ich leider nicht mehr, habe nur noch die Sendungsnummer. Rechnung über die von mir gekaufte Konsole besitze ich aber.

Mein Fall:
Einen Monat später habe ich erfahren, dass die Überweisung an mich durch Betrug zustande kam. Kontaktiert wurde ich durch die Bank des Kontobesitzers und diese verlangte von mir das Geld zurück, weil ich es unrechtmäßig erhalten hätte, und machte mir Androhung von rechtlichen Schritten. Nachdem ich dieser meine Situation schriftlich beschrieben hatte, beharrte sie darauf das Geld zurück zu bekommen. Hatte in dem Schreiben auf Namen und Adresse meines Käufers hingewiesen. Nach einer telefonischen Rückfrage hatte ich dann erfahren, dass die Überweisung durch eine offensichtliche Unterschriftfälschung zustande kam, was mir der Bankangestellte aber nicht schriftlich bestätigen wollte. Weil ich nicht einsehe, dass ich mich um das verlorene Geld kümmern muss (habe weder den Betrug begangen noch habe ich den Fehler gemacht die Überweisung nicht zu überprüfen, ohne diesen hätte ich die Konsole nicht verschickt), habe ich die Frist verstreichen lassen. Daraufhin habe ich jetzt eine Vorladung bei der Polizei bekommen mit Verdacht auf Geldwäsche und Verschleierung von unrechtmäßig erhaltener Vermögenswerte. Am 30.03. ist die Vorladung und ich werde als Beschuldigter vernommen.
Nun würde ich doch gerne wissen, ob ich mich hier um Unrecht befinde und ob ich am Mittwoch vor der Polizei aussagen soll.
28.03.2016 | 16:46

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Die Frage, ob Sie aussagen sollen, lässt sich nur mit "Nein" beantworten. Sie haben bei einer Aussage keinerlei Kenntnis darüber, was in der Strafanzeige behauptet wurde und was bisher durch die Polizei ermittelt wurde. Durch eine Aussage können Sie sich erheblich selbst schaden, auch wenn Sie nur die Wahrheit sagen. Gehen Sie davon aus, dass die Polizei Ihren Angaben eher kritisch gegenüber steht und Ihnen im Zweifel keinen Glauben schenkt.

In solchen Fällen ist es sinnvoll, einen Rechtsanwalt mit der Verteidigung zu beauftragen. Dieser wird zunächst Akteneinsicht nehmen und nach Erhalt der Akte die Sache mit Ihnen besprechen. Ziel der Verteidigung wird - nach jetzigem Kenntnisstand - eine Einstellung des Verfahrens sein. Im ungünstigsten Fall erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Sie.

Eine Prognose ist ohne Kenntnis der Akte aber schlicht unseriös und nicht möglich. Generell gilt, dass die Beauftragung eines Rechtsanwaltes immer sinnvoll ist. Dies gilt auch und gerade für Unschuldige.

Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

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