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Überweisung


06.12.2006 10:11 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Guten morgen,

ein guter bekannter möchte mir aus Russland 50 000,-Euro auf mein Deutsches Konto überweisen.Ich habe gehört,daß ich dadurch evtl.mit Geldwäschegesetz Probleme bekomme.Stimmt es,daß bei sollchen summen aus dem Ausland,die Behörden fragen stellen werden?
Zweite frage wäre,wenn ich das Geld hier auf einmal abhebe.Wird dann die Bank die Behörden darüber informieren?
Man hört viel darüber und ich möchte nicht,daß ich oder meine freunde aus Russland probleme bekommen.Von wegen Geldwäsche oder so.
Danke für ihre Hilfe.

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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen möchte ich die Frage summarisch wie folgt beantworten:

1. Wirkliche Probleme wegen des "Geldwäschegesetzes" (§ 261 StGB) werden Sie nur bekommen, wenn das zu überweisende Geld in Zusammenhang mit bestimmten Straftaten steht.

2. Bei Überweisung von Geldsummen über 12.500 € aus dem Ausland haben die Banken Meldepflichten gegenüber der Deutschen Bundesbank (vgl. §§ 55 ff. AWV). Diese können sich hier - unabhängig vom Geldbetrag - auch durch das Geldwäschegesetz (GwG) ergeben, sofern ein Verdacht auf Geldwäsche besteht. Wenn Sie das Geld vollumfänglich abheben, wird die Bank dies in jedem Fall vermerken und melden, weil dann in der Tat ein gewisser Verdacht bestehen kann.

3. Ob Ihre Freunde in Russland Probleme bekommen werden, kann ich nicht abschließend beurteilen, allerdings deutet die Summe von 50.000 € daraufhin, dass auch hier die angewiesene Bank in Russland Meldungs- und Identifizierungsmaßnahmen ergreifen wird.

4. Sie müssen sich daher darauf einstellen, dass Sie nicht nur "schief" angesehen, sondern auch Fragen von anderen Behörden oder der Bank selbst auftauchen werden. Wenn jedoch Punkt 1 meiner Ausführungen für Sie nicht zutrifft und alles "in Ordnung" ist, können Sie dies in Ruhe über sich ergehen lassen, da Sie nichts zu verbergen haben. Nachteile werden Ihnen dann nicht entstehen.

Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bite ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt
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