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Übertragungsvertrag aus geschenktem Grundstück

24.10.2017 12:41 |
Preis: 55,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

Mein Mann und ich wollen demnächst mit dem Hausbau beginnen. Das Grundstück hierzu ist eine Schenkung meiner Eltern an mich. Der Kredit wurde nun von uns beiden beantragt und soll auch als Grundschuld eingetragen werden. Jetzt möchte die Bank allerdings, dass mein Mann (Hauptverdiener) als Miteigentümer auf dem Grundstück eingetragen wird.

Laut Notar ist dies nur über einen Übertragungsvertrag möglich. Allerdings stellt sich mir jetzt die Frage was bei einer Scheidung passiert!? Steht meinem Mann dann auch die Hälfte des Grundstücks zu? Wir leben in Zugewinngemeinschaft.

Vielen Dank
24.10.2017 | 14:07

Antwort

von


(136)
Von-Groote-Str. 44
50968 Köln
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie Ihrem Mann das Miteigentum an dem Grundstück übertragen, ist er Miteigentümer mit allen Konsequenzen. Der Güterstand der Zugewinngemeinschaft ändert daran nichts.

Ihnen steht dann während der Ehe und nach der Scheidung das Eigentum an dem Grundstück und die Verwaltung gemeinschaftlich zu.

Nach einer Scheidung (unter Umständen auch vorher) stünde jedem von Ihnen das Recht zu, Aufhebung der Gemeinschaft zu verlangen, was letztlich zur Versteigerung des Grundstücks führen würde, der Erlös würde dann geteilt.

Bei der Scheidung müsste einer von Ihnen (auf Antrag) Zugewinnausgleich leisten. Das wäre derjenige, dessen Vermögen während der Ehe stärker gewachsen ist. Der Zugewinn Ihres Mannes würde sich durch die Übertragung vergrößern, da es eine Schenkung unter Ehegatten ist. Ihr Zugewinn würde sich durch die Schenkung verkleinern, kann aber nicht kleiner als Null sein. Das bedeutet, die Schenkung wird rein wertmäßig (hälftiger Wert des Grundstücks im Zeitpunkt des Scheidungsantrags) wahrscheinlich im Rahmen des Zugewinnausgleichs zu Ihren Gunsten berücksichtigt. Es kann aber nicht vorhergesagt werden, ob es ein vollständiger Wertausgleich ist.

Ihre Frage, ob Ihrem Mann bei Scheidung die Hälfte des Grundstücks zusteht, ist deshalb mit "ja" zu beantworten. Ein finanzieller Ausgleich würde voraussichtlich im Rahmen des Zugewinnausgleichs stattfinden, seriös vorhersagen lässt sich das aber nicht. Ohnehin ist ein Anspruch auf Zahlung eines Geldbetrages natürlich nicht dasselbe wie Alleineigentum an einem Grundstück.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Roger Neumann


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