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Übertragung eines Immobilienanteils aus Erbengemeinschaft

06.02.2009 18:27 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Meine Frau hat in Erbengemeinschaft eine Immobilie zu 50 % mit ihrer Mutter.Aus Krankheitsgründen möchte meine Frau ihren Anteil auf mich überschreiben(schenken).Ist das überhaupt durch sie machbar ohne das die Mutter dieser Umschreibung zustimmt oder reicht ihre alleinige Veranlassung der Umschreibung bei einem Notar?

Sehr geehrter Fragesteller,
zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage.
Vorab weise ich Sie darauf hin, dass durch das Weglassen oder Hinzufügen von Sachverhaltangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung Ihrer Frage anders ausfallen kann. Die Beratung innerhalb dieses Forums kann daher immer nur eine erste rechtliche Orientierung darstellen.
Unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Gem. § 2033 Abs. 1 BGB kann ein Miterbe zwar über seinen Anteil verfügen, aber nur über seine Quote nicht aber über seinen Anteil an einzelnen Nachlaßgegenständen, § 2033 Abs. 2 BGB .So zum Beispiel nicht über seinen Anteil an einem Grundstück.
Eine Übertragung ist nur mit Genehmigung der Miterben möglich oder nach einer Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft.
Darüber hinaus bedarf sie der notariellen Beurkundung.
Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben und verweise noch auf das einmalige kostenlose Nachfragerecht.

Mit freundlichen Grüßen
Anke Samens Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 06.02.2009 | 20:08

Also kann meine Frau ihren Anspruch nicht an mich notariell überschreiben bzw.verschenken ohne Zustimmung des Miterben?!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2009 | 08:03

Sehr geehrter Fragesteller,
wie bereits in meiner Antwort beschrieben, ist eine Verfügung eines Miterben über einzelne Nachlaßgegenstände ohne Zustimmung der übrigen Miterben nicht möglich. Ledfiglich über seine Quote am Gesamtnachlaß kann der Miterbe verfügen.

Mit freundlichen Grüßen
Anke Samens
Rechtsanwältin

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