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Übertragung Haus, Auszahlung Schwester, Wohnrecht Vater

02.09.2016 09:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen u. Herren,
noch zu Lebzeiten des Vaters soll das Haus an die 2 Kinder übertragen werden. Der Bruder zahlt dann die Schwester aus und baut dann das Haus aus (2 Wohnungen) und nutzt eine Wohnung selbst. Der Vater hat Wohnrecht auf Lebenszeit. Nach dem Tod des Vaters möchte der Bruder dann die Wohnung des Vaters vermieten.
Für die Ermittlung der Höhe der Auszahlung der Schwester wurde der Wert des Hauses durch die Bank mittels Sachwertverfahren ermittelt da das Haus selbst genutzt und nicht verkauft werden soll. Gleichzeitig setzt der Bruder aber die von der Bank ermittelte Wertminderung aufgrund des Wohnrechts des Vaters an. Dadurch erhält die Schwester ca. 80.000 EUR weniger.
Die Wertminderung durch das Wohnrecht des Vaters ist aber aus meiner Sicht eigentlich nur für die Bank für die Risikoabdeckung des Kredits interessant. Der Bruder möchte das Haus ja nicht verkaufen - so wude ja auch der Wert ermittelt.
Ist die Kombination von Sachwertermittlung und Wertminderung aufgrund des Wohnrechts des Vaters bei Eigennutzung für die Ermittlung der Höhe der Auszahlung so überhaupt korrekt?Vielen Dank für Ihre Unterstützung! MFG, Andrea

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen gerne wie folgt beantworten:


1.
Sie schreiben von einer Übertragung des Hausgrundstücks des Vater an beide Kinder? Ich gehe davon aus, dass Ihr Bruder das Haus bekommen soll und Sie ausgezahlt werden? Sollte ich hier etwas mißverstanden haben, klären Sie dies bitte im Rahmen der kostenfreien Nachfragefunktion.


2.
Sollte es so sein, dass zu Lebzeiten ein Kind im Wege der vorweggenommenen Erbfolge Eigentum übertragen bekommt, ein anderes Kind ausgezahlt werden soll, so unterliegt die Ausgleichszahlung an Sie grundsätzlich der freien Vereinbarung. Feste Regeln gibt es dafür nicht, und eben auch keine "korrekte" Berechnung.

3.
Um den Wert eines lebenslanges Wohnrecht zu ermitteln, wird das Wohnrecht unter Berücksichtigung der Lebenserwartung des Vaters kapitalisiert. Grundlage ist die ortsübliche Miete für die Wohnung der Eltern. Es ist auch üblich, den Wert des Wohnrechts bei der Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie zu berücksichtigen.

4.
Ob der hier Ihnen vorgeschlagene Betrag, gemindert um 80.000,00 €, angemessen oder "gerecht" ist, kann natürlich von hier aus nicht beurteilt werden , ohne die übrigen Zahlen zu kennen. Sie sollten in jedem Fall versuchen, eine Einigung hinsichtlich des an Sie auszuzahlenden Betrages zu finden, da eben ein Anspruch auf eine bestimmte Summe (aktuell) nicht besteht. Sollten Sie hierfür Hilfe oder Unterstützung benötigen, stehe ich Ihnen hierfür gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

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