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Übertragung Geschäftsanteile Genossenschaft


01.12.2006 12:23 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht



Ich habe folgendes Problem:
Mein Mann befindet sich im Insolvenzverfahren. Jetzt sollen die Genossenschaftsanteile meines Mannes gepfändet und zur Masse gezogen werden. Ich hatte meine Genossenschaftsanteile vor 7 Jahren nachweislich per Kontoauszug auf meinen Mann übertragen. Frage: Kann ich meine Anteile jetzt aus der Masse herausklagen oder geht das nicht mehr?
MfG
M.

-- Einsatz geändert am 02.12.2006 11:16:26
Eingrenzung vom Fragesteller
02.12.2006 | 11:15
sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich davon aus,das Ihre Genossenschaftsanteile vor der Weiterleitung an den Ehemann gekündigt und an Sie zurückgezahlt wurden.


Sofern Sie Ihrem Mann damals diesen Anteilsbetrag(=Kontoauszug) im Wege der Schenkung überlassen haben,fällt diese in die Masse und es besteht kein Anspruch Ihrerseits.

Soweit es sich nur um eine leihweise Hingabe(= Darlehen)gehandelt
haben sollte,besteht ein Rückzahlungsanpruch aus der Masse an Sie bei Fälligkeit,und zwar zumindest in der Form eines sogenannten Massebereicherungsanspruchs gemäß § 55 I Nr.3 InsO.
Diesen Rückzahlungsanspruch müssten Sie bei der Masse anmelden.

Ob Sie im Fall eines Darlehens das Geld nur als Quote oder günstigstenfalls komplett zurückerhalten,hängt davon ab,wie weit
die Insolvenzmasse unter Berücksichtigung der anderen Gläubiger reicht.

Im Darlehensfall müsste die Forderung beim dem Verwalter angemeldet werden.Eventuell ist sodann eine Klage nicht mehr nötig.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin







Nachfrage vom Fragesteller 04.12.2006 | 08:27

Danke für die Antwort.

Welche Merkmale muss ein Darlehen in diesem Fall erfüllen. Ich nehme an, das es reicht, wenn ich dem Insolvenzverwalter schriftlich mitteile, dass es ein Darlehen war.
Auf Insolvenzforderungen errechnete sich eine Quote von 4 %. Werde ich als Ehefrau auch mit dieser Quote abgefertigt oder gibt es für mich Sonderkonditionen?

Mit freundlichen Grüßen
M.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.12.2006 | 22:47

sehr geehrte Fragestellerin,

Darlehensverträge kann man auch mündlich abschließen,sofern-was ich annehme-kein schriftliches Exemplar existiert.

Vor Fälligkeit des Rückzahlungsanspruchs muss das Darlehen -möglichst schriftlich-gekündigt werden.


Der Anspruch auf Rückzahlung wird nur als Quote zurückgezahlt.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin



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