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Übertragng von GmbH Anteilen als Zugewinnausgleich

24. November 2022 20:03 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
ich bin alleiniger Gesellschafter einer GmbH, die während unserer Ehe gegründet wurde. Wir haben keinen Ehevertrag (Zugewinngemeinschaft). Wenn ich einen Zugewinnausgleich zugunsten meiner Frau leisten muss, hat sie dann zwingend einen Anspruch auf Barausgleich oder kann ich einen entsprechenden Anteil der GmbH auf sie übertragen? Kann sie dies ablehnen und auf einen Barausgleich bestehen? Was ist, wenn ich die GmbH nicht verkaufen kann und den Barausgleich auch nicht anderweitig stemmen kann? werde ich dann in die Privatinsolvenz getrieben - trotz vorhandener, werthaltiger GmbH? Können Sie mir bitte die entsprechende Rechtsgrundlage nennen?
Vielen Dank
Frank A.

24. November 2022 | 20:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Der Anspruch auf den Zugewinnausgleich ist ein Geldanspruch. D.h., Sie können nicht von Ihrer Ehefrau verlangen, dass sie Anteile an der GmbH als Zugewinnausgleich akzeptiert. Möglich ist diese Art des Zugewinnausgleichs nur, wenn Ihre Ehefrau dem zustimmt. Im Umkehrschluss heißt das aber, dass Ihre Ehefrau die Übertragung von GmbH-Anteilen ablehnen und Barzahlung verlangen kann.


2.

Sofern Sie nicht in der Lage sind, die Ausgleichsforderung zu begleichen, besteht die Möglichkeit der Stundung gemäß § 1382 BGB. Hierzu bedarf es eines entsprechenden Antrags beim Familiengericht.

Wenn also die Gefahr besteht, dass Sie den Zugewinnausgleich nicht in bar leisten können, ist es zu empfehlen, den Antrag nach § 1382 BGB zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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