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Überstundenklausel

29.11.2013 15:32 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Hallo habe mal eine Frage. In meinem Vertrag steht "mit diesem Bruttogehalt sind sämtliche Forderungen des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber aus diesem vertragsverhältnis abgegolten." Überstünden werden bis zu 25 Stunden auf einem gleitzeitkonto geführt.alle darüberhinausgehende Stunden sind im monatlichen festgehalt mit abgegolten.um das gleitzeitkonto zu füllen , werden nur Arbeitsstunden größer 10 einbezogen.die darunter liegenden Arbeitsstunden sind wiederum mit dem monatlichen festgehalt abgegolten. Verfallsfristen: alle Ansprüche, die sich aus dem anstellungsverhältnis ergeben,sind innerhalb einer Frist von drei Monaten seit ihrer Fälligkeit schriftlich geltend zu machen.die Ansprüche Werden fällig mit Ablauf des Monats,in dem sie entstanden sind,soweit anderes nicht geregelt ist! Meine Frage ist dies rechtens??? Danke für antworten...

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Verfallsklauseln sind rechtmäßig.

Damit werden auch die Arbeitgeber geschützt, sich nicht erst nach zwei Jahren noch irgendwelchen Ansprüchen von Ex-Arbeitnehmern ausgesetzt zu sehen.

Die Klausel mit dem Bruttogehalt ist auch rechtmäßig.

Die Überstundenregelung erachte ich für grenzwertig.

Das würde bedeuten, dass man bis zu 25 Überstunden aufschreiben kann und zB 30 darüber hinausgehende Stunden wären nicht erstattungsfähig.

Das ist so nicht zulässig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.11.2013 | 16:14

25 Überstunden sind das stundenkonto die immer da stehen, über sämtliche Jahre. Ich habe 220 Stunden insgesamt die mir nicht bezahlt wurden,seit gut zwei Jahren... Kann man gegen der überstundenklausel angehen oder hat man da kein Anspruch drauf

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2013 | 16:32

Ok verstehe.

Aufgrund der Verfallsklauseln hat man das Problem, dass man nur für die letzten 3 Monate die Überstunden einfordern kann.

Alles darüber hinaus dürfte aufgrund der Verfallsklauseln nicht mehr einzufordern sein.


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