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Überstundenabbau bei Eigenkündigung

27. Januar 2021 09:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte meinen Arbeitsvertrag kündigen (Kündigungsfrist 1 Monat zum Monatsende). Ich habe knapp 200 Überstunden bei einer Wochenarbeitszeit von 20 Stunden. Urlaubsanspruch 30 Tage pro Jahr. Im Arbeitsvertrag steht ausdrücklich, dass Mehrarbeit und Überstunden durch Freizeit ausgeglichen werden.
Meine Vorstellung ist nun, dass ich auf den 30.4. kündige und ab Mitte Februar die Überstunden sowie Urlaub bis zum Austritt "abfeiere".

Kann der Arbeitgeber dies verhindern (keine Zustimmung zum Überstundenabbau)? Wenn ja, was passiert dann mit den Überstunden, wenn ich dann zum 28.2. kündige?

Mit freundlichen Grüßen

27. Januar 2021 | 10:15

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit der Arbeitsvertrag hierzu keine Regelung enthält ausser die von Ihnen erwähnte Bestimmung, kann der Überstundenabbau nicht einseitig von Ihnen vorgenommen werden, sondern Bedarf der Zustimmung des Arbeitgebers. Dieser kann aufgrund des ihm zustehenden Direktionsrechtes sogar anordnen, dass Überstunden nicht abgebaut werden. Ist dem in Ihrem Fall ggf so, so wandelt sich der Anspruch auf Freizeitausgleich am Ende des Arbeitsverhältnisses in einen Zshlungsanspruch um. Diesen sollten Sie im Hinblick auf mögliche Verfallfristen in Ihrem Arbeitsvertrag schriftlich geltend machen. Ggf klären Sie aber vorher mit dem Arbeitgeber ab, ob nicht doch ein Abbau in Betracht kommt.

Für Rückfragen stehe ich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Klein


Rechtsanwalt Thomas Klein
Fachanwalt für Familienrecht, Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Steuerrecht

ANTWORT VON

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