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Überstunden nach Kündigung nehmen?


23.11.2013 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Tag,

ich benötige eine Antwort auf folgende Frage:

Ein Arbeitnehmer ist bei einer Firma unbefristet beschäftigt. Er kündigt das Arbeitsverhältnis zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Nun hat der Arbeitnehmer noch mehrere Urlaubstage und über 100 Überstunden.
Aufgrund der belastenden Arbeitssituation möchte der Arbeitnehmer die Firma schnellstmöglich verlassen.
Die Urlaubstage kann er über bereits vor der Kündigung genehmigten Urlaub nehmen.
Wie sieht es aber mit den Überstunden aus? Ist er berechtigt, diese ebenfalls noch zu nehmen (in Freizeit umzutauschen), oder kann der Arbeitgeber dies untersagen, und zB auf Auszahlung bestehen.

Herzlichen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ob die Überstunden ausgezahlt oder durch Freizeitausgleich ausgeglichen werden müssen hängt von dem jeweiligen Arbeitsvertrag ab. Wurde die Auszahlung im Arbeitsvertrag wirksam ausgeschlossen, müssen die Überstunden durch Freizeit ausgeglichen werden. Wurde hingegen der Ausgleich durch Freizeit vereinbart, hat der Arbeitnehmer kein Recht auf Auszahlung. Auch können Betriebsvereinbarungen und Tarifvereinbarungen den Umgang mit Überstunden regeln. Sie müssen daher in den Arbeitsvertrag und ggf. in die Betriebsvereinbarung nachschauen, welche Regelung getroffen wurde. Als Alternative bietet sich eine individuelle Vereinbarung über die Überstunden an. Hierbei kann eine Lösung gefunden werden, die sowohl den Arbeitgeber, wie auch den Arbeitnehmer entgegen kommt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Diplom - Jurist, LL.M. Sebastian Scharrer, Rechtsanwalt


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