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Überstunden in der Probezeit - Verfall bei Kündigung?

27.06.2019 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrter Anwalt/Sehr geehrte Anwältin,

ich wurde nach einer 2-wöchigen Tätigkeit innerhalb der Probezeit gekündigt. Die Frist -2 Wochen- wurde eingehalten. Innerhalb der 2- wöchigen Tätigkeit habe ich jedoch 25 Überstunden angehäuft.
Ist es rechtens, dass mein Arbeitgeber mir diese nicht auszahlt, sondern behauptet, er darf diese aufrechnen (Vertrag geht bis zum 10.07. ) ? - freigestellt bin ich auf Wunsch des Arbeitgebers seit gestern.

Ich meine zu glauben, dass mir der Arbeitgeber diese 25 Überstunden auf jeden Fall ausbezahlen muss (es gibt eine Stempelzeiterfassungskarte, die das Ganze beweist)ich habe mir ein Foto davon gemacht....

Mich freizustellen ist meiner Meinung nach nicht mein Problem- ich könnte ja noch bis 10.07. arbeiten...würde also Leistung erbringen und nicht nur Gehalt beziehen...

Nochmal kurz zusammengefasst:
Muss mir der Arbeitgeber meine Überstunden aus rein rechtlicher Sicht ausbezahlen? JA oder NEIN?

Vielen Dank für Ihre fachliche Rückmeldung.

27.06.2019 | 11:51

Antwort

von


(335)
Tannenweg 17
72654 Neckartenzlingen
Tel: 07127/349-1208
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es gibt zu Ihrer Frage weder ein klares Ja noch ein klares Nein.

Absolut ohne Frage sind geleistete Überstunden zu vergüten oder durch Freizeitausgleich zu gewähren, wenn diese arbeitgeberseitig angeordnet wurden und auch der Arbeitsvertrag keine wirksame Abgeltungsklausel enthält.

Wenn Sie nun wirksam freigestellt werden, dann können in der Tat die Überstunden ausgeglichen und damit faktisch aufgerechnet werden. Dies ist aber nun genau der Punkt, weshalb die Frage nicht verbindlich mit ja oder nein beantwortet werden kann. Die Anordnung der Freistellung muss nämlich wirksam sein. Dies ist derzeit ein sehr kontroverses Thema. Es ist nämlich nicht vollständig im Belieben des Arbeitgebers, eine Freistellung zu erklären. Es sind durchaus auch die Interessen des Arbeitnehmers zu beachten, der grundsätzlich auch ein „Recht zur Arbeit" hat. Entsprechend wäre vor allem der Arbeitsvertrag auf eine diesbezügliche wirksame Regelung zu prüfen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

ANTWORT VON

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