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Überstunden ausbezahlen

| 13.11.2019 21:36 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo zusammen,
Ich habe folgendes Problem.
In den letzten 5 Jahren habe ich 222 Überstunden angesammelt. Laut meinen außertariflichen Arbeitsvertrag sind die Überstunden mit meinem Gehalt abgegolten. Die Gewerkschaft wiederum sagt, das das Blödsinn wäre. Nun hat der Arbeitgeber das scheinbar auch gemerkt und hat mir angeboten 50% dieser Stunden zu bezahlen. Die Gewerkschaft wiederum meint, das es Sinn macht 100% rechtlich einzufordern, da die Stunden monatlich über Zeiterfassung erfasst und mir von dem Vorgesetzten abgezeichnet werden. Die Stunden sind dort Monat für Monat und Jahr für Jahr auf die 222 Stunden zum Stand 30.09. angewachsen. Zum 31.10. hat jetzt der Arbeitgeber das Konto auf 0 gesetzt und auf das genannte Angebot der 50% Auszahlung verwiesen.
Nun komm ich ins Grübeln, da ich überall von einer gesetzlichen Verjährung von 3 Jahren lese. Wenn ich nun im Detail meine Überstunden prüfe, habe ich in den letzten 3 Jahren weniger als die mir angebotenen 50% gearbeitet und den größeren Teil im ersten und zweiten Jahr, sprich vor 4 oder 5 Jahren.
Also macht es Sinn das Angebot der 50% mit 111 Stunden vom Arbeitgeber anzunehmen, ehe sie sich auf die Verjahrung von 3 Jahren vor Gericht beziehen und mir am Ende einen kleineren Anteil ausbezahlen?

Danke für eure Meinungen.

13.11.2019 | 22:48

Antwort

von


(301)
Engerstraße 16
47906 Kempen
Tel: 02152/8943380
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ob die Regelung, dass Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, wirksam ist, hängt von Ihrem Einkommen ab. Wenn Sie über der Bemessungsgrenze (monatlich 6.700 Euro) zur gesetzlichen Rentenversicherung verdienen und damit sogenannter Besserverdiener sind, dann ist die Regelung, dass keine Überstunden gesondert gezahlt werden und mit dem Gehalt abgegolten sind möglich.

Gehören Sie nicht zu den Besserverdienenden, ist die Regelung in Ihrem Fall unwirksam.

Sie sind allerdings für die Anordnung der Überstunden durch den Arbeitgeber und das Ableisten beweispflichtig. Auch wenn das Ableisten durch Abzeichnen nachgewiesen werden kann, haben Sie noch keinen Nachweis für die Anordnung der Überstunden durch den Arbeitgeber.

Zudem haben Sie bereits Richtig erkannt, dass Ansprüche aus dem Kalenderjahr 2015 bereits Ende 2018 verjährt sind. Auch kann es sein, dass in Ihrem Fall tarifliche Ausschlussfristen greifen.

Ich halte daher das Angebot des Arbeitgebers für annehmbar.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 15.11.2019 | 06:08

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