Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Überstunden als Arzthelferin


| 08.06.2005 21:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich arbeite seit ca.6 Monaten in einer Arztpraxis als 3/4 Kraft. wöchentliche Arbeitszeit beträgt 29 Std.

Nun meine Frage: ich bekomme ein Monatlichen Grundlohn von 1182€ Brutto. worauf bezieht sich dieser Wert!? nur auf die 29 std. wochen oder auf den gesamten Monat der bei der 3/4 stelle 116 Std. beträgt? Der monat hab ja nun aber mal mehr als 4 Wochen die mit 29 std. wöchentlich bezahlt werden oder ich über die 116 Std. hinauskomme...

z.B. der Monat Mai hat 4 volle Wochen und 2 tage! wenn ich in diesen 4 Wochen auf 116 Stunden komme, also jede Woche 29 Stunden gearbeitet habe, was ist denn nun mit den beiden anderen Tagen? ich habe an diesen beiden Tagen 14 std. gearbeitet! kann ich diese in Anspruch stellen, oder muss ich die als volle Woche mit in den nächsten Monat nehmen, da es ja keine volle woche ist?!

Mein Chef weigert sich, diese zu bezahlen, weil er ja sagt, die Arbeitszeit beträgt wöchentlich 29 Std.

mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gemäß Ihrer Schilderung handelt es sich bei dem vertraglich vereinbarten Lohn um einen pauschalen Monatslohn, unabhängig von der Anzahl der Tage des jeweiligen Monats. Dies wird durch die Formulierung "Monatlicher Grundlohn" deutlich.

Im Gegensatz dazu könnte man einen konkreten Stunden- oder Tageslohn vereinbaren, welcher dann nach tatsächlich geleisteten Stunden oder Tagen abgerechnet werden würde.

Dies ist bei Ihnen aber nicht der Fall.

Die Vereinbarung einer wöchentlichen Arbeitszeit von 29 Stunden ist dabei unabhängig von der länge eines Kalendermoants zu sehen. Übertrage von Arbeitsstunden innerhalb der Kalendermonate sind daher nicht erforderlich.

Ihr Chef hat aufgrund dieser pauschalen Lohnregelung daher wohl Recht und muss jeweils nur die monatlichen 1182 € Brutte zahlen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vieln Dank! "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER