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Überstunden abfeiern Anrechnung Mittagspause

22.01.2015 08:46 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


11:03
Ich möchte angefallene Überstunden abfeiern.

Ich habe mich dazu entschieden dies an einem Vormittag eines Arbeitstages zu tun und möchte zum Ende der firmeninternen Mittagspause meine Arbeit aufnehmen.

Die firmeninterne Mittagspause ist bei einem ganzen Arbeitstag auf 30 Minuten festgelegt.

Bei Zeitausgleich für einen ganzen Tag, sind diese 30 Minuten natürlich auch abgerechnet.

Nun heißt es jedoch, dass ich diese 30 Minuten von meinen Überstunden abgezogen bekomme, da mir für die dann noch zu absolvierende Arbeitszeit an dem Tag keine Pause zusteht.

Ist das richtig?
22.01.2015 | 09:31

Antwort

von


(745)
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44145 Dortmund
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Ist das richtig?"




Richtig ist zwar, dass Ihnen bei einer Arbeitszeit von unter 6 Stunden nach § 4 ArbZG keine Pause zusteht.


Wieso man Ihnen dann aber die Pause, die sie ja ersichtlich nicht nehmen wollen, wenn Ihr Arbeitsbeginn nach der Pause sein soll, von Ihren Überstunden abziehen möchte ist nach Ihrer Schilderung nicht nachvollziehbar, da die Pause von 30 Minuten dann grundsätzlich auch nicht zu abrechenbaren Arbeitszeit gehört.


Dies sollten Sie sich insofern von Ihrer Personalabteilung anhand der Berechnung konkret darlegen und aufschlüsseln lassen.





Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Raphael Fork

Rückfrage vom Fragesteller 22.01.2015 | 10:12

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Fork,

ich melde mich, um auf die Thematik nochmals einzugehen.

Ich möchte an dem besagten Arbeitstag von 08.00 Uhr - 12.30 Uhr Überminuten nehmen und wollte um 13.00 Uhr (nach der Mittagspause von 30 Minuten) meine Arbeit aufnehmen.

Es gibt eine Betriebsvereinbarung, die eine Auflistung beinhaltet wie ein Tag Zeitausgleich in Minuten abgerechnet wird. Dort werden die 30 Minuten Mittagspause auch entsprechend berücksichtigt und nicht von den Überminuten abgezogen.

Bei einem halben Tag Urlaub, sieht die Regelung anders aus und hier bekommt man keine 30 Minuten Pause.

Für mich gibt es zwischen Überminuten und Urlaub einen großen unterschied, so dass ich mit der Urlaubsregelung auch Leben kann aber mit der Regelung zu den Überminuten noch immer ein Problem habe.

Da es im Unternehmen zeitversetze Pausen gibt, gäbe es für mich die Möglichkeit natürlich um 12.30 Uhr meine Arbeit aufzunehmen, dennoch bin ich der Meinung das Überminuten geleistete Arbeitszeit waren und ich somit auch beim abfeiern bis zur Mittagspause eine 30 Minuten Pause habe.

Liege ich hier verkehrt und sollte mich mit den Aussagen des Arbeitgebers abfinden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.01.2015 | 11:03

Nachfrage 1:
"Liege ich hier verkehrt und sollte mich mit den Aussagen des Arbeitgebers abfinden?"


Eine Pause steht Ihnen tatsächlich nicht zu.

Allerdings ändert dies nichts an Ihrer vertraglich geschuldeten arbeitszeit.

Müssen sie also 8 Stunden täglich arbeiten, müssen sie also für einen kompletten freien Tag 8 Überstunden aufwenden.

Nehmen Sie dagegen nur 4,5 Überstunden, müssen Sie die verbleibenden 3,5 Stunden arbeiten, um auf die 8 Stunden zu kommen.

Die Pause bleibt dabei grundsätzlich auch außer Betracht, denn ob Sie nun um 12:30 Uhr kommen und entsprechend früher gehen oder um 13 Uhr kommen und bis zum offiziellen Arbeitsende arbeiten ändert ja nicht die Summe der vertraglich geschuldeten Arbeitszeit.

ANTWORT VON

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