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Überstunden, Überstunden Vergüten


17.11.2011 18:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite seit 07.2004 Mo-Fr. in einem Berliner Friseursalon,nun steht der 24.12.11 vor der Tür und meine Arbeitgeberin verlangt nun von mir an diesem Sonnabend zu arbeiten,in meinen Arbeitsvertrag steht zwar 37 Arbeitsstunden von Mo-Sa aber die Öffnungzeiten in unserem Salon lauten Mo-FR 8.00-20.00 und genau so habe ich bis lang auch gearbeitet.Die Frage die ich nun habe: Kann meine Arbeitgeberin einfach bestimmen das ich Überstunden mache und wenn ja wie müssen Überstunden Vergütet werden?

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Sehr geehrte Ratsuchende,


vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Die Frage ist zunächst,ob Sie überhaupt verpflichtet sind, am Samstag zu arbeiten.

Ihr Arbeitsvertrag beinhaltet diesbezüglich eine eindeutige Regelung. Auch wenn es in der Vergangenheit nicht so gehandhabt worden ist, sind Sie nach Ihrem Arbeitsvertrag verpflichtet, auch am Samstag zu arbeiten.

Die Frage ist, wie das mit den Überstunden zu handhaben ist.

Begrifflich liegen hier Überstunden vor, sofern Sie länger als die im Arbeitsvertrag beschrieben 37 Stunden pro Woche arbeiten. Der Arbeitgeber darf grundsätzlich Überstunden anordnen, sofern ein dringendes betriebliches Erfordernis hierfür vorliegt (insbesondere ein starkes spontanes Arbeitsaufkommen).

Überstunden sind also der absolute Ausnahmefall.Dieses müsste der Arbeitgeber im Streitfall auch beweisen können.

Sofern Überstunden demnach angeordnet werden dürfen stellt sich natürlich die Frage nach der Vergütung. In diesem Fall ist eine Vergütung zu zahlen. Die Vergütung orientiert sich aber an der normalen Vergütung, sofern nichts Abweichendes ausdrücklich vereinbart worden ist.


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
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