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Überschwemmung wegen Nachbargrundstück - wer haftet?

| 15.08.2013 13:39 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Zusammenfassung:

Sind für Schäden, die von einem Nachbargrundstück ausgehen, die Nachbarn verantwortlich, haben diese den dadurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Ob eine Versischerung für den Schaden eintritt, ist für die Haftung der Nachbarn unerheblich.

Sehr geehrte Damen und Herrn,
am 7+8 August hat es wie aus eimern geregnet.
Unser Nachbargrundstück ist neu bebaut worden und liegt ca 1 Meter höher als unseres.
Das Fallrohr von der Dachrinne ist nach unten offen und der gesammte bereich ist ca 30 cm mit Lehm-Sandboden aufgeschüttet worden.
Da keine Schutzvorrichtung zu unserem Garten vorlag ist das gesammte Wassser und auch der Lehm-Sandboden auf unser Grunstück geschemmt worden.
Der gesammte Garten stand bis zur 1 Stufe vom Eingang unter Wasser. Die Terrasse wurde vom Aushub des Nachbargrundstücksmit Lehm -Sand überschwemmt, auch der Lischtschacht stand dann unter wasser.
Vom Lichtschacht ist das Wasser auch in den Keller geflossen und hat einige Schäden angerichtet.
Meine Frage ist wehr kommt für diesen Schaden auf?
Die Bauversicherung, der Nachbar oder beide?

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Anfrage. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür gedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln. Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Teilen des Sachverhalts kann es durchaus zu einer anderen rechtlichen Beurteilung kommen.

Zunächst sind Ihre Nachbarn Ihnen gegenüber für den versursachten Schäden verantwortlich, denn diese haben ihren Ursprung in dem ungesicherten Nachbargrundstück. Für dieses sind als Eigentümer die Nachbarb verantwortlich. Die Nachbarn sind Ihnen daher nach §§ 823 Abs. 1 , 249 BGB zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet.

Ob die Nachbarn für den entstandenen Schaden versichert sind, ist nicht Ihr Problem. In Betracht käme eine Übernahme des Schadens durch eine Bauherrenhaftpflichtversicherung oder eine Gebäudehaftpflichtversicherung. Dies müssen aber die Nachbarn mit ihrer Versicherung klären.

Sollte es zu einem Rechtsstreit kommen, könnten Sie jedoch die Nachbarn und die Versicherung gemeinsam verklagen. Zuvor sollten Sie sich aber an einen Rechtsanwalt wenden. Die notwendigen Anwaltskosten zählen übrigens auch zum Schadensersatz und wären daher ebenfalls von den Nachbarn zu ersetzen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann, Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 15.08.2013 | 14:32

Danke für die schnelle Antwort.
Ich habe auch meiner Versicherung den Sachverhalt geschildert und warte noch auf Antwort( ewt.schließen sich die Vericherungen unter einander kurz, damit die Sache schnell und ohne Rechtsstreit geklärt werden kann) Die Nachbarn haben ein schreiben von mir bekommen + Bilder für ihre Versicherung.
Frage: wie lange kann ich auf eine Antwort warten ohne in Zeitverzug zu geraten, bevor ich einen Anwalt einschalte.
MFG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.08.2013 | 14:48

Sehr geehrte Fragestellerin,

da Sie den Schaden auch Ihrer Versicherung gemeldet haben, ist es in der Tat so, dass die Versicherungen über die Regulierung des Schadens unter sich verhandeln. Ihre Versicherung wird kein Interesse haben, den Schaden zu regulieren, wenn die Nachbarn hierfür verantwortlich sind. Sie können daher abwarten. Sie geraten dadurch auch nicht in Zeitverzug, denn Sie haben das bisher Erforderliche getan. Erst wenn die Nachbarn bzw. deren Versicherung den Schaden nicht übernehmen wollen, sollten Sie die Angelegenheit durch einen Anwalt prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 15.08.2013 | 14:39

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